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Orpheus und die Folgen
– eine intermediale Inszenierung
unter Mitwirkung von Studierenden der Hochschule Trier
im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2026
Freitag |
9.10.2026 | 20:00 Uhr | Paulusplatz 4 | 54290 Trier
Samstag | 10.10.2026 | 20:00 Uhr | Paulusplatz 4 | 54290
Trier
Aula des Campus Gestaltung der Hochschule Trier
Ensemble Presence
Francesco Marzano / Flöte
Pawel Kuterbach / Klarinette
Rostislav Kozhevnikov / Violine
Matthieu Jocque / Cello
Yukiko Fujieda / Klavier
Oded Geizhals / Schlagwerk
Roland Techet / Dirigat
Alexandra von der Weth / Sopran

Erläuterungen zur intermedialen Inszenierung
„Orpheus und die Folgen“
Im Zentrum des Kammerkonzerts steht „Der Neue
Orpheus“ von Kurt Weill, dessen Klangphantasie den
Sound der 20er Jahre in Berlin auf den Punkt bringt. Als
Inspiration lag Weill ein Text von Yvan Goll zu Grunde, der
in dadaistisch-surrealer Manier provokant und frech die
Abgründe der Zeit seziert. Diesem opulenten Werk
stellen wir die lyrische, traumverlorene „Chinesische
Flöte“ von Ernst Toch zur Seite nach Texten
chinesischer Dichter, eine Manifestation der Öffnung
des europäischen Kulturraums für
außereuropäische geistige Entwürfe. Umrahmt
werden die beiden Stücke von Morton Feldmans
„Palais de Mari“ und George Crumbs „Vox
balaenae“, durch die ästhetische Haltungen der
20er Jahre aufgegriffen und weiterentwickelt werden.
Alle Werke sind insbesondere geeignet für eine
intermediale Inszenierung. Die Studenten im Fachbereich
Medienräume am Campus Gestaltung der Hochschule Trier
unter der Leitung von Professor Daniel Gilgen entwerfen eine
intermediale Bühnengestaltung durch vielfältige
Projektionen und erweitern so das Konzerterlebnis um eine
immersive visuelle Ebene.
Eintritt 20 € / VVK 18 €, ermäßigt
für Schüler und Studierende 10 €, VVK 8€
Vorverkauf: www.ticket-regional-de, Reservierung:
klangkunst.trier@hkreeh.de
Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Aktuelle
Klangkunst Trier im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz
in Kooperation mit der dem FB Gestaltung der Hochschule
Trier und gefördert durch die Kulturstiftung der
Sparkasse Trier, die Lottostiftung Rheinland-Pfalz und die
Stadt Trier

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Lange Nacht der Kunst
5.12.2026
Klaus Maßem | Zeichnung
Theo van der Poel | Akkordeon + Zuspielung
Oscillation Stream |
Multimediaprojekt
Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst und
Europäische Kunstakademie Trier
Das Projekt basiert auf dem Zeichenprojekt String,
Tuschzeichnungen auf Japanpapier,
welche digitalisiert und nach einem Zufallsprinzip
übergangslos digital zu einem Video aneinander montiert
sind.
Bei dem String-Projekt lösen die Zeichnungen sich in
vielgestaltigem Neuem auf, das gerade durch die in den
Linien liegenden Fließbewegungen Assoziationen mit
einem Menschen-Strom, einer Art „Human Highway“,
wachruft: als Sinnbild des menschlichen Unterwegsseins und
seiner Unabgeschlossenheit.
Der Musiker und Klangkünstler improvisiert vor einer
großen, weißen Wand, auf die das Video mit einem
Beamer projiziert wird. Er generiert in seiner ureigenen
künstlerischen Position einen Sound, einen Klangfluss,
der in seiner Differenziertheit und Dynamik den Bildern auf
der Wand ihre Eindringlichkeit verleiht.
In der Korrelation von Musik und Zeichnung entsteht beim
Publikum eine akustisch-visuelle Schwingung, eine
kunstlerische Oszillation.
Klaus Maßem | Zeichnung, Idee,
Konzept
Theo van der Poel | Musik, Sound, Klang
Lukas Huneke | Photographie,
Digitalisierung, Dokumentation
NN| Technik, Video-Projektion
Die Dauer einer
Aufführung beträgt ca. 10 Minuten. Es werden an
dem Abend 3 Aufführungen mit jeweils verschiedenen
Ausschnitten des String-Projektes gezeigt. |
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