GESELLSCHAFT FÜR AKTUELLE KLANGKUNST Trier

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2024


Stockhausen – Der Mann, der vom Sirius kam >      OPENING 24 >   
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Stockhausen – Der Mann, der vom Sirius kam

Lesung und Performance von und mit David von Bassewitz, Paul Hübner und Thomas von Steinaecker
 
10. April 2024, 19 Uhr Aula der Hochschule Trier, Paulusplatz
 
Eine Veranstaltung der TUFA in Kooperation mit der Hochschule Trier im Rahmen der Literaturreihe der Tufa und im Anschluss an das Opening Festival der Tufa



Erläuterung

Karlheinz Stockhausen ist einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Insbesondere als Pionier der elektronischen Musik erlangte er ab Mitte der 1950er-Jahre Bekanntheit und schuf Klänge, die man nie zuvor gehört hatte. In den folgenden Jahrzehnten strahlten seine radikalen Neuerungen und Kompositionen, seine avantgardistischen Orchester- und Bühnenwerke weit über Deutschland hinaus und nicht zuletzt auch in die Popkultur – zu seinen Bewunderern zählten die Beatles und Miles Davis.
Die Graphic Novel »Der Mann, der vom Sirius kam« nähert sich Karlheinz Stockhausen ebenso kundig wie persönlich: Erzählt wird die mehrphasige Geschichte der Stockhausen-Verehrung des jugendlichen Thomas von Steinaecker, die den Leser:innen darüber hinaus die bewegte Biografie des Komponisten nahe bringt. Virtuos zeichnen der Autor Thomas von Steinaecker und Zeichner David von Bassewitz ein vielschichtiges Bild des Musikers und seiner Musik und zeigen, welche erzählerische Kraft biografischen Comics innewohnen kann. Teile des einzigartigen musikalischen Werks bringt uns der Trompeter Paul Hübner zu Gehör.

Biografien (pdf) >>


Die Graphic Novel »Stockhausen – Der Mann, der vom Sirius kam« von Thomas von Steinaecker und David von Bassewitz ist 2022 im Carlsen Verlag erschienen.

https://www.carlsen.de/hardcover/stockhausen-der-mann-der-vom-sirius-kam/978-3-551-73366-5

Opening 24

Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst



2. - 4. Februar 2024 TUFA Trier
TUFA Kultur- & Kommunikationszentrum Trier, Wechselstr. 4-6

Mitwirkende:

Achim Seyler / Schlagwerk; Eva Zöllner / Akkordeon; Stefan Kohmann / Schlagwerk; || Lea Sobbe / Blockflöte;  Einat Aronstein / Sopran;  Zacarias Maia / Schlagwerk;  / Oded Geizhals / Schlagwerk; || Martin Lindsay / Gesang; /Alwynne Pritchard / Gesang; / Linda Hirst / Gesang;  || Katharina Gross / Violoncello; Ji-Youn Song / Klavier; || Barbara Romen / Gitarre; Gunter Schneider / Gitarre; || Philharmonisches Orchester der Stadt Trier / Kammerensemble;  || Gerhard Stäbler / Performance; Kunsu Shim / Performance; Bernd Bleffert/  Performance; / Filip Erakovic / Akkordeon; || Svea Schildknecht / Stimme ;  Anne-May Krüger / Stimme; Mike Svoboda / Posaune; Michael Kiedaisch / Schlagzeug; || Itxaso Etxeberria / Klavier; Xi Chen / Klavier
 

mehr unter opening-festival.de >>
 

Open-Expo

Klangkunstausstellung



2. Februar - 2. März TUFA Trier 2. OG



KLANG-SCHÖPFUNG | ATEM-INNENRAUM

Joachim Eckl / Installation


Finissage: Samstag | 2. März | 18 Uhr 

Programm:

AC-CORDED CONTAINERS
„Sema Tawy - so lange der Atem reicht“
für 6 Spieler
*
ATEM-BRISE
"ein Meer von Atem"
für 4 Spieler
*
DAS VORHANDENE, DAS SICHTBARE, DAS GEGENSTÄNDLICHE - DIE INSTALLATION
Ein Gespräch mit Joachim Eckl und Publikum
Moderation: Thomas Rath
 
Die Container, das Tuch, die Atemblasen, die Bodenzeichnungen, Bilder, Videos und Moosinseln behaupten sich im Raum.
Als Kunstwerk erzeugen sie in ihrer Erscheinung und Konstellation Widerstand im Betrachter, den es in Bezug auf Sinnhaftigkeit
und Bedeutungsgehalt gemeinsam zu hinterfragen und zu prüfen gilt.
 
Spieler: Joachim Eckl, Bernd Bleffert, Anna Pangalou, Martin Sons, Achim Seyler, Germaine Sijstermans
 


2023


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Museum am Dom | So. 10. Dez. | 18 Uhr

IN DIESER ZEIT

Wenn ich an Israel denke....

ein SprachKlangRaum

mit Texten von Bertolt Brecht, Paul Celan, Friedrich Hölderlin, Adi Keisar, Ilana Shmueli, Stephan Wahl,
und Musik von Bernd Bleffert: TonGlockenStille für 4 Spieler und 12 glockenartige Klangkörper



Glockenspieler: Oded Geizhals, Martin Sons, Theo van der Poel, Bernd Bleffert
Sprecherin: Maria Doro Brandt

In TonGlockenStille ist das VERKLINGEN der zentrale Vorgang, immer wieder führt der Klang zur Ruhe, wie eine bewegte, erzitterte Wasserfläche, die zur Stille strebt. In diesen Zwischenräumen erscheinen die Worte der Dichter in ihrer Tiefe und Weite und leuchten vor dem Hintergrund dieser Zeit.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. und des Museum am Dom Trier

INTERMEZZO 34

reihe für neue improvisierte musik

1. Oktober | 16.00 Uhr | Europäische Kunstakademie Trier

Oded Geizhals / Perkussion
Mike Svoboda / Posaune



Zwei Musiker kommen zusammen, mit Herz und Hirn, um aus dem Moment heraus das Passende musikalisch zu artikulieren. Improvisation, mit Geist und dem Publikum zugewandt, warten sie auf das Unerwartete, hoffen auf das Unverhoffte, um das Unerhörte zu hören.

Der Schlagzeuger Oded Geizhals, lebt seit 2019 in Trier. Er ist ein multidisziplinärer Musiker, der sich auf zeitgenössische klassische Musik und Improvisation spezialisiert hat. Er hat Konzerte in Israel, Europa, Nord- und Südamerika und im Fernen Osten gegeben. Er ist in der neuen Musikszene aktiv und hat bei vielen Uraufführungen mitgewirkt, darunter auch eigens für ihn geschriebene Werke.

Der Posaunist und Komponist Mike Svoboda wurde 1960 auf der Pazifikinsel Guam geboren, wuchs in Chicago auf und kam 1982 nach Abschluss seiner Studien dank eines Kompositionspreises nach Deutschland. Von entscheidender Bedeutung für seinen künstlerischen Weg war die elf Jahre währende Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen in den achtziger und neunziger Jahren. Durch den Austausch mit ihm und anderen Komponisten wie Peter Eötvös, Helmut Lachenmann, Martin Smolka, Benedict Mason, Wolfgang Rihm und Frank Zappa brachte Svoboda als Posaunist in den vergangenen 20 Jahren mehr als 400 Werke zur Uraufführung.

 

klangkunst wandelkonzert

RaumKlangZeit
Alte Glocken und Neue Musik


Die Veranstaltungsreihe klangkunst wandelkonzert der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. kann aufgrund der Unterstützung des Sonderprogramms muh[sic] des Musikfonds fortgesetzt werden.

Samstag | 23.9.2023 | 17:00 Uhr - Einlass 16:00 Uhr ?
KulturGießerei Saarburg | Staden 130 | 54439 Saarburg?




Für das Wandelkonzert haben sich Musikerinnen und Musiker zusammengefunden, die sich in unterschiedlicher, oft auch ungewöhnlicher Besetzung vor allem dem zeitgenössischen Musikschaffen verschrieben haben. Sie musizieren zusammen mit dem Bläserensemble des Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz, einem Laienbläserensemble und einem Projektchor aus der Region.

Einat Aronstein / Sopran, Roland Techet / Klavier, Oded Geizhals / Schlagzeug, Sakiko Idei / Schlagzeug, Marc Boukouya / Posaune, Bernd Bleffert / Installation sowie das Schlagquartett Köln mit Ramón Gardella, Thomas Meixner, Boris Müller und Achim Seyler.

weitere Information zum Programm (pdf) >>

Eintritt | 15 € VVK 13 € | erma?ßigt 10 €, VVK 8 €
Vorverkauf über www.kulturimstaden.de/shop und die Vorverkaufsstellen der KulturGießerei in Saarburg und Konz sowie über klangkunst.trier@hkreeh.de.

Die Veranstaltung der KulturGießerei Saarburg und der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier im Rahmen der Kreiskulturtage des Landkreises Trier-Saarbug wird durch den Musikfonds, die Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Kulturstiftung Sparkasse Trier und das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz gefördert. Landrat Stefan Metzdorf hat die Schirmherrschaft für das Konzert übernommen.


KLANGKUNST KLASSIK 11

Nordische Kammermusik ?mit einem Nachtrag zum Beethoven Jahr

8. September | 19.00 | Haus Beda Bitburg | Bedaplatz 1 | 54634 Bitburg
 

vorherige öffentliche Proben:
6. September | 20.00 | Contemporaneum | Lerchenweg 26 | 54331 Oberbillig  Generalprobe und Gespräch
7. September | 19.30 | Scheune Minden | Echternacher Straße 1 | 54310 Minden  Konzert und Gespräch?



ODYSSEY Ensemble?
Shana Douglas, Mark Derudder / Violine
?Ugne Tiskute / Viola?
Roberto Sorrentino / Violoncello
mit
Susanne Ekberg / Sopran

??Programm:
?Ludwig van Beethoven: Streichquartett in c-moll, op. 18 No. 4 (1801)
?Dagfinn Koch: Beethovens Brief an die „Unsterbliche Geliebte“ für Sopran und Streichquartett (2022)? - Uraufführung in Anwesenheit des Komponisten

Edvard Grieg: Streichquartett in g-moll, op. 27 (1878)
?Peteris Vasks: Streichquartett No. 3 (1996)??


Musician Biographies (english, pdf) >>
Anmerkungen des Komponisten Dagfinn Koch (pdf) >>



Karten:?Eintritt für das Konzert am 8.9. um 19.00 Uhr: 15 €, ermäßigt 5 €?Vorverkauf über ticket regional www.ticket-regional.de und www.haus-beda.de.

Dieses Konzert findet im Rahmen der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Dr.-Hans-Simon-Stiftung und dem Konz Musikfestivals statt.

Eintritt für die Proben am 6. 9. um 20 Uhr und am 7. 9. um 19.30 Uhr: 22 €, ermäßigt 15 €
Reservierungen unter klangkunst.trier@hkreeh.de und ScheuneMinden@gmail.com.

Die öffentlichen Proben werden von der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. veranstaltet und von der Kulturstiftung der Sparkasse Bitburg-Prüm, der Scheune Minden, der Galerie Contemporanea und dem Musikhaus Reisser unterstützt.?? An die öffentlichen Proben schließt sich ein Gespräch mit den Musikern, der Sopranistin und dem Komponisten über die Erarbeitung des uraufgeführten Werks von Dagfinn Koch an.




INTERMEZZO 33

reihe für neue improvisierte musik

2. September | 16.00 Uhr | Europäische Kunstakademie Trier

Benoit Cancoin / Kontrabass
Ulrich Phillipp / Kontrabass/Elektronik

Benoit Cancoin
und Ulrich Phillipp begegneten sich zum ersten Mal 2005 als Kontrabassduo beim Festival „Courant d'Art“. Es folgten Konzerte in Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Belgien.
2013 begann die Zusammenarbeit als elektroakustisches Duo. Phillipp, der schon seit den 80er Jahren Live-Elektronik einsetzt, arbeitet im Duo „Uliben“ ausschließlich und direkt mittels eines von ihm selbst enwickelten komplexen Max/Msp-Patch mit dem Klangmaterial von
Cancoin. 2015 erschien die CD „shared memories“ auf dem Label „creative source".
 

KLANGKUNST KLASSIK 10

Kultursommer Rheinland-Pfalz - Kompass Europa: westwärts
ENSEMBLE PRESENCE


Freitag | 25.08.2023 | 19:30 Uhr - Einlass 19:00
Römersaal der Vereinigten Hospitien Trier
(Zugang Böhmerstraße Ecke Krahnenufer)

Sonntag | 27.08.2023 | 11:00 Uhr - Einlass 10:30 Uhr
Contemporaneum / Lerchenweg 26 / Oberbillig




französische Kammermusik des 20. und 21. Jahrhunderts

mit
 
Alexandra von der Weth / Sopran
Mathieu Jocqué / Violoncello
Francesco Marzano / Flöte
Roland Techet / Klavier

Im Rahmen der Konzertreihe klangkunst klassik der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier präsentiert uns das Ensemble Presence französische Kammermusik des 20. und 21. Jahrhunderts in einem moderierten Konzert. Musikerinnen und Musiker haben sich in diesem Ensemble zusammengefunden und widmen sich in unterschiedlicher, oft auch ungewöhnlicher Besetzung vor allem dem zeitgenössischen Musikschaffen.
 
Programm:
Claude Debussy Sonate für Violoncello und Klavier 
Olivier Messiaen "Poèmes pour Mi première livre" für Sopran und Klavier
Edgar Varese "Density 21,5" fu?r Soloflöte
Pierre Boulez "Douze notations" für Klavier
Fabian Levy "Lexèmes hirsutes" sowie "Anaphones" für Violoncello
Tristan Murail „Callioux dans l‘eau“ fu?r Klavier
Henri Dutilleux  Sonatine für Flöte und Klavier
Lili Boulanger "Clairières dans le ciel" für Sopran und Klavier


mehr Information zu den Mitwirkenden (pdf) >>

Eintritt: 22 €, erma?ßigt 15 €, inkl. Gebühren, Vorverkauf über www.ticket-regional.de und bei der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. unter klangkunst.trier@hkreeh.de

Die Konzerte finden im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz statt und werden von der Kulturstiftung der Sparkasse Trier, den Vereinigten Hospitien, dem Musikhaus Reisser und der Galerie Contemporanea unterstützt.


Konzert in der Scheune

From Baghdad to Bach

17.06.2023, um 19.30 Uhr

Echternacher Str.1a, 54310 Minden



From Baghdad to Bach
Mystik der arabischen und  barocken Klangwelt
Mit Saif Al-Khayyat, Angela Simons, Theo van der Poel und Ahmad Abu Siam

Gerhard Stäbler - MAGISCHE SPIELE Version für 4 Klaviere / Uraufführung

Samstag |10. Juni | 20 Uhr | Pauluskirche Trier



Mabel Yu-ting Huang - Klavier
Jana Luksts - Klavier
Magdalena Cerezo - Klavier
Miharu Ogura - Klavier

Bernd Bleffert
- Klanginstallation


Zur Vorgeschichte des Klavier-Projekts:

Für das Jahr 2000 wurde Gerhard Stäbler vom Festival TUCHFÜHLUNG in Langenberg (Rhld) eingeladen, ein Projekt auf einem ehemaligen Friedhof installierten für 113 Flügel zu realisieren, deren Ableben mit seiner Komposition:; "kalt·erhitzt" begleitet wurde: Im Mai 2000 „erblühte“ ihr von Chor- und Blasensemble begleiteter, fast vollständiger Klang noch unter Pianistenhänden, im Juni ermattete ihr Klang unter dem Einfluss von Wetter zu Holz- und Metallgeräuschen und im Juli wurden sie, von Tanz begleitet, teilweise dem Feuer übergeben.

20 Jahre danach, begann er dieses Projekt mit 17 vorwiegend alten Tafelklavieren aus der Sammlung Thomas Rath in Kombination mit neuen Flügeln weiter zu denken. Ziel war es, ein mehrteiliges Kompositionsprojekt zu entwickeln, das die musikalischen Aspekte der Instrumente im Kontext einer räumlichen Installation in Konzerten unterschiedlicher Besetzung umfassend wahrnehmbar macht.

Uraufführung:

Die Uraufführung von MAGISCHE SPIELE findet nun in einer für 4 Klaviere bearbeiteten Fassung in der Pauluskirche / Trier statt. Im Sinne der Möglichkeiten dieses Werks wird die Version in Trier simultan an den Übergängen der 4 Einzelstücke mit verschiedenen Klanginstallationen von Bernd Bleffert erweitert.
 

Die 4 verschiedenen Einzel-Werke:

DisContinuum bezieht sich auf Michael Praetorius und außerdem auf die Cembalo-Komposition „Continuum“ von György Ligeti.

In Harmonie verwirrt bezieht sich auf eine Fotographie des Komponisten Kunsu Shim mit dem Zitat eines unbekannten Dichters: „Nicht Chaos gleich in Qual verzerrt, doch wie die Welt in Harmonie verwirrt, wo Ordnung in der Vielfalt uns erscheint, und was getrennt scheint, sich gleichwohl vereint …

Signatures, Bagatelle hat Bezüge zur Arbeit seines Lehrers Nicolaus A. Huber und Kunsu Shim´sMusik. Im ersten langen Teil besteht das Material aus Werken der Geschichte der Klaviermusik vom 16. bis zum 21. Jahrhundert, das in verschiedenen Graden zu vera?ndern ist. Basis der Vera?nderung ist eine Fragmentierung, eine Erosion, d.h. je nach Grad sollten u?ber ein Zitat verteilt an mehreren Stellen To?ne, Melodieteile und Akkorde bzw. Strukturen gestrichen werden.Die Solo-Komposition Signatures, Bagatelle für Klavier beschließt den Satz.

QUICK RESPONSE, der letzte Werkteil spielt mit den Reaktionen der Pianist*innen untereinander und fordert deshalb eine wache, ho?rende Aufmerksamkeit fu?r und von sa?mtliche/n Mitspielenden. Wichtiger Hintergrund für die Komposition sind die allgegenwärtigen QR-Codes.

Flyer (PDF) >>



Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V., gefördert durch den Kultursommer 2023 Rheinland-Pfalz, mit Unterstützung des Kulturstiftung Sparkasse, Kawai, Musikhaus Reisser und dem Kultur & Kommunikationszentrum TUFA Trier

INTERMEZZO 32

reihe für neue improvisierte musik

4. Juni | 16.00 Uhr |  Kunsthalle Trier | Aachenerstrasse 63


Eiko Yamada (Heidelberg/D) / Blockflöten
Jonas Kocher (Biel/CH) / Akkordeon



Jonas Kocher und Eiko Yamada mit ihren weit entfernten, dennoch verwandten Instrumenten sind permanent auf der Suche nach einer Balance zwischen fein gesteuerter Präzision und spontanen Ereignissen in der freigesetzten Bewegungsform – stets wachsam im Austausch der Energieflüsse im Klang und im Raum.

Ihr hohes musikalisches Engagement und ihre große musikalische Neugier, changierend zwischen subtilen Klängen und kräftigen Ausbrüchen sind in diesem Duo nicht zu überhören: intensives Klangerlebnis mit atemberaubend facettenreichen Farben der Luft.

Foto - Jonas Kocher: Annette Boutellier
Foto - Eiko Yamada : Urs Schmid

Orgel-Konzert im Rahmen von OPENING 23


Freitag |19. Mai | St. Gangolfkirche | 20:00

MÉDITATIONS SUR LE MYSTÈRE DE LA SAINTE TRINITÉ – Olivier Messiaen
Christof Pülsch / Orgel




Olivier Messiaen hat in seinen Orgelwerken einen ganz eigenen Klangkosmos erschaffen, erwachsen aus seinem lebenslangen Meditieren über das „Geheimnis Gottes“.
„Mein heimliches Verlangen nach feenhafter Pracht in der Harmonie hat mich zu diesen Feuerschwertern gedrängt, diesen jähen Sternen, diesen blau-orangen Lavaströmen, diesen Planeten von Türkis, diesen Violetttönen, diesem Granatrot wuchernder Verzweigungen, dieser Wirbel von Tönen und Farben in einem Wirrwarr von Regenbögen.“ aus: „Die Technik meiner musikalischen Sprache“ von Olivier Messiaen

Konzert in der Scheune

am 06.05.2023, um 19.00 Uhr
Echternacher Str.1a, 54310 Minden

Hendrik Meurkens Quartett



Der in New York lebende Hendrik Meurkens ist einer der fu?hrenden Jazz-Harmonikaspieler und Vibraphonisten.
Zu seinem Quartett geho?ren Martin Sasse (Piano), Walfried Bo?cker (Bass) und Joost van Schaik (Schlagzeug). Gemeinsam spielen sie Jazz Standarts, subtile Balladen, Brazilian Jazz und Eigenkompositionen.

Eintritt: 20,00 €
Da das Platzangebot begrenzt ist, bitten wir um eine verbindliche Reservierung unter annekiwi@t-online.de.

Scheune Minden in Kooperation mit der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. ist.

Konzert in der Scheune

Echternacher Straße 1a, 54310 Minden
Samstag, 28. Januar 2023, um 19.30 Uhr

Eintritt: 20,00 €



Sakiko Idei (Japan):?Percussion, Klanginstallationen
Maria Kulowska (Polen): Cello, E-Cello
Armin Neises (Deutschland): Trompete, Flügelhorn, Didgeridoo 



Das Konzept des Trios ist Offenheit, ist Improvisation in Ausgestaltung der Musik und Klangkunst.

Das Japode Trio ist ein Ensemble, das sein Publikum am künstlerischen Entstehungsprozess teilhaben lässt. Sakiko Idei, Maria Kulowska und Armin Neises, komponieren während sie musizieren und lassen Klangräume entstehen.
 

OPENING 23
Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst TUFA Trier

Freitag 3. bis Sonntag 5. Februar 2023
+
OPEN - EXPO
3. Februar - 5. März 2023  TUFA 2. OG

TUFA Kultur- & Kommunikationszentrum Trier, Wechselstr. 4-6




zum Programm >>


Die Spuren der Pandemie sind auch im Konzertprogramm des 23. Opening-Festival durch die künstlerischen Auseinandersetzungen der partizipierenden Musiker in verschiedenster Weise zum Ausdruck gekommen: Es ist wahrnehmbar, dass die rundum auferlegten pandemischen Einschränkungen Anlass dazu waren, darüber reflektierend Positionen zu finden, sie zumindest in Frage zu stellen und diesen etwas entgegenzustellen. Die „Statements“ der über 30 Akteure zeigen dies in unterschiedlicher Weise in ihren Konzerten. Eine über die Negativität der erlebten Zeit hinaus - die durch die kriegerischen Handlungen zusätzliche Verunsicherungen erfährt -  ins Auge gefasste Zukunftsperspektive wird sichtbar, die ihre Kraft in einer  unerschütterlichen Haltung zur Quelle des Schöpferischen sucht!

Opening 23 zeigt in 10 Konzerten mit mehreren Uraufführungen, weiteren Veranstaltungen für Schüler sowie einer Klangkunstausstellung musikalische Wege auf, welche die verschiedensten Positionen zeitgenössischen Schaffens spiegeln.So werden Klassiker der Moderne, die bereits im allgemeinen  Repertoire der Konzertbetriebe verankert sind wie auch aktuellste  Werke präsentiert, die ihren Weg dahin noch suchen oder Uraufführungen, die speziell für dieses Festival geschrieben wurden und ihrer Geburtsstunde entgegen leben.

Die zentrale Umrahmung des Festivals bildet wieder die 3-wöchige Klangkunstausstellung OPEN-EXPO im 2. OG der TUFA. Die Festivallounge im 2. OG sorgt nicht nur für das leibliche Wohl, sondern schafft die gewohnte, ganz besondere Opening-Atmosphäre mit offenem und warmherzigen Austausch und der Begegnung von Künstlern, Akteuren und Publikum!

Als großer Klang und Aufforderung für das internationale Festival für aktuelle Klangkunst über allem bleibt auch 2023 dies: Brücken zu schlagen als Akte der Begegnungen zwischen alter und neuer, streng komponierter und frei improvisierter Musik, zwischen östlicher und westlicher Musik, zwischen Kontemplation und Experiment!?

Künstlerische Leitung: Bernd Bleffert und Thomas Rath


Eine Veranstaltung der TUFA und der Stadt Trier. Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland Pfalz, der Kulturstiftung der Sparkasse Trier, Kulturstiftung Trier, Museum am Dom, Nikolaus-Koch-Stiftung und in Kooperation mit der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V.

Schirmherrin: Katharina Binz
Ministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz

OPEN-EXPO:


3.Februar - 5. März TUFA 2. OG
STATEMENTS - MOVEMENTS
Vernissage: 03. Februar 17:00 Uhr

Positionen zur Klangkunst
Pierre Berthet + Günter Graf + Rie Nakajima + Wolfgang Schliemann



Finissage:
Sonntag | 5. März | 18:00 Uhr | TUFA 2.OG

Performances und Beiträge von
Rie Nakajima und Pierre Berthet, Wolfgang Schliemann, Günter Graf:

DEAD PLANTS AND LIVING OBJECTS - Rie Nakajima + Pierre Berthet
Rie Nakajima und Pierre Berthet haben verschiedene Möglichkeiten kreiert, Dinge in Schwingung zu versetzen, und damit ihre akustischen Schatten herumtanzen zu lassen: unsichtbare Luftvolumina, die sich ständig neu formen, sich im Raum bewegen, an den geheimsten Orten und in uns selbst eindringen. Ein Weg, den Dingen, die Geistern innewohnen, näher zu kommen, besteht darin, ihnen zuzuhören.
 
HÜRSENGELÄUSCHE - Wolfgang Schliemann
Soloperformance für Trommel und Teelichthülsen
 
AUFRICHTEN - Günter Graf
Eine Umwandlung der Bodenskulptur WALDWELLE / Variationen


2022

intermezzo 31 >   klangkunst klassik 9 >   schwingende saiten >   klangkunst klassik 8 >    wandelmusik: landmusik >   intermezzo 30 >   elexen + cashponia >    OPENING für schüler >   percussion plus >    licht und schatten >   intermezzo 29 >   OPENING 22 >   OPEN-EXPO(22) > 

Intermezzo 31

Sa. 29. Oktober | 2022 | 16 Uhr | Kunsthalle - Europäische Kunstakademie Trier

Wolfgang Schliemann + Bernd Bleffert

"Beckenbodenübungen" + andere Performancestücke für 2 Schlagzeuger



Bernd Bleffert (Trier) – Wolfgang Schliemann (Wiesbaden)
In der klangkünstlerischen Arbeit der beiden Perkussionisten fließen die Begriffe Improvisation und Komposition, Performance und Installation ineinander.
Als vielfältig Beteiligte an Projekten mit anderen MusikerInnen, darstellenden und bildenden KünstlerInnen wie auch als Solisten sind ihre konzeptuellen Ansätze so unterschiedlich wie in der Duo-Konstellation ihre Klangwelten komplementär sind: ihrem je eigenen Selbstverständnis als Klangforscher entspricht ein ausgeprägtes Gespür für musikalisch-ästhetische Form. Während Bernd Bleffert sein Instrumentarium selbst entwickelt, verwendet Wolfgang Schliemann neben einem unikaten Set vor allem gefundene klingende Gegenstände.


Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. in Kooperation mit der Europäische Kunstakademie Trier

klangkunst klassik 9 - zeitreise

eine kammermusikalische Zeitreise durch drei Jahrhunderte
mit louisa sieveke / flöte und fagott
und Jakob Udelhoven / klavier


Sonntag | 9.10.2022 | 11:00 Uhr - Einlass 10:30 Uhr
Contemporaneum | Lerchenweg 26 | Oberbillig


kkk9

Im Rahmen der Konzertreihe klangkunst klassik der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier nehmen uns Louisa Sieveke und Jakob Udelhoven mit auf eine kammermusikalische Zeitreise durch drei Jahrhunderte.

Auf dem Programm stehen die ersten beiden, für Fagott und Klavier arrangierten Sätze des e-moll Konzerts von Antonio Vivaldi aus dem Jahr 1720, die d-moll Sonate für Flöte von Michel Bavet aus dem Jahre 1732, die variations sérieuse für Klavier von Felix Mendelsohn-Bartholdy aus dem Jahre 1842, die Sonatine für Fagott und Klavier von Alexandre Tansman aus dem Jahre 1957, der Affenspieler für Flöte von Isang Yun aus dem Jahre 1993 sowie The First Lament for Ekavi für Flöte von Calliope Tzupaki aus dem Jahre 2009.

Louisa Sieveke
studiert an der Hochschule für Musik in Saarbrücken (Flöte) und am Conservatoire de la ville de Luxembourg (Fagott). Sie ist Mitglied des Landesjugendorchesters RLP.

Jakob Udelhoven
wird auch am Conservatoire de la ville de Luxembourg als Pianist ausgebildet. Zudem studiert er dort auch Komposition, denn er improvisiert mit Leidenschaft am Klavier.
Beide wurden mehrfach mit ersten Preisen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ ausgezeichnet.

Erläuterung (pdf) >>

Eintritt: 10 €, ermäßigt 7 €, inkl. Gebühren, Vorverkauf über www.ticket-regional.de und telefonisch bei der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst unter 0160 550 2349.

Die Konzerte der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. werden von der Galerie Contemporanea und dem Musikhaus Reisser unterstützt.

Schwingende Saiten

Akademistenkonzert im Rahmen des Konz Musik Festivals

16. September 2022 um 19.30 Uhr

Im Contemporaneum der Galerie Contemporanea im Lerchenweg 26 in Oberbillig


 
Im Rahmen dieses außergewöhnlichen Konzerts schwingen sich die Streicher und Pianisten der diesjährigen Meisterakademie mit ihren Saiten in die luftige Höhe des Pavillons der Galerie Contemporanea in Oberbillig. An diesem einmaligen Ort werden jungen Talente einige der berühmtesten Werke der Kammermusik für Streicher und Pianisten interpretieren. Im Ambiente der Ausstellung für moderne Kunst und inmitten der bezaubernden Gartenanlage erwartet Sie hier eine Soirée der besonderen Art: Neben der Inspiration steht die Begegnung mit ‚Stars von morgen‘ im Vordergrund!

Das Programm wird in der Meisterakademie entwickelt und durch den Moderator vorgestellt.

Karten zu 22 € und 15 € ermäßigt über ticket regional

Veranstalter: Verein Vogel als Prophet e.V. in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V.

klangkunst klassik 8


Freitag | 26.08.2022 || 19:30 Uhr - Einlass 19.00 Uhr
Römersaal der Vereinigten Hospitien / Kalenfelsstraße 2 / 54290 Trier

Sonntag | 28.08.2022 || 11:00 Uhr - Einlass 10.30 Uhr
Contemporaneum / Lerchenweg 26 / 54331 Oberbillig


Die Konzertreihe klangkunst klassik mit zeitgenössischer Kammermusik der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. wird fortgesetzt. Im Rahmen des Kultursommers Rheinland- Pfalz, das unter dem Motto Kompass Europa - Ostwind steht, finden im August zwei Konzerte mit dem Ensemble Presence statt.

Im Ensemble Presence haben sich Musikerinnen und Musiker zusammengefunden, die sich in unterschiedlicher, oft auch ungewöhnlicher Besetzung vor allem dem zeitgenössischen Musikschaffen verschrieben haben.

Besetzung:
Alexandra von der Weth / Sopran, Tonio Schibel / Violine, Matthieu Jocque / Violoncello, Roland Techet / Klavier

Programm:
Edisson Denissov (1922 - 1996)
Sonate för Violoncello und Klavier
Elena Firsova (1950 - )
Drei Gedichte von Ossip Emiljewitsch Mandelstam
Igor Strawinsky (1882 - 1971)
aus "Trois mouvements de Petroushka"
Sofia Gubaidulina (1931 - )
"Der Seiltänzer" für Violine und Klavier
Galina Ustwolskaja (1919 - 2006)
Sonate Nr. 4 für Klavier
Dimitri Shostakovitsch (1906 - 1975)
7 Romanzen nach Gedichten von Alexandr Blok für Sopran, Violine, Violoncello und Klavier op.127

PDF mit mehr Information >>


Eintritt: VVK & AK: 22 €, ermäßigt 15 €, inkl. Gebühren
Vorverkauf: www.ticket-regional.de >>

Die Konzerte der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier werden von der Kulturstiftung der Sparkasse Trier, den Vereinigten Hospitien und dem Musikhaus Reisser unterstutzt.






klangkunst wandelkonzert: Landmusik-

ein musikalisches Naturtheater

Die Veranstaltungsreihe klangkunst wandelkonzert der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. mit experimenteller und zeitgenössischer Kammermusik wird fortgesetzt. Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz findet am 16. Juli 2022 ein grenzüberschrei- tendes Wandelkonzert im Moseltal in Oberbillig, Wasserbillig und auf der Mosel statt, für das Landrat Stefan Metzdorf die Schirmherrschaft übernommen hat.

Samstag | 16.07.2022 || 17:00 Uhr - Einlass 16:00 Uhr
Start und Ende im Contemporaneum, Lerchenweg 26, 54331 Oberbillig

Für das Wandelkonzert haben sich Musikerinnen und Musiker zusammengefunden, die sich in unterschiedlicher, oft auch ungewöhnlicher Besetzung vor allem dem zeitgenössischen Musikschaffen verschrieben haben. Sie musizieren zusammen mit einem Chor aus Trier und einem Bläserensemble von der Obermosel.

Besetzung:
Alexandra von der Weth / Sopran, Reto Stadelmann / Alphorn, das Ensemble Presence mit Sarah Heeman / Flöte, Mathieu Jocqué / Violoncello, Roland Techet / Klavier sowie der um Gäste verstärkte Trierer Laienchor Quarter Past Seven unter der Leitung von Martin Sons und das Freie Bläserensemble Obermosel.

Programm:
Claude Debussy (1862 - 1918)
Sonate für Violoncello und Klavier
Charles Ives (1874 - 1954)
Lieder für Sopran und Klavier
York Höller
?Moments Musicaux für Flöte und Klavier
John Cage (1912 - 1992)
Solo für Klavier und Aria für Klavier, Stimme, Violoncello, Flöte
Reto Stadelmann
helvetic blowing, Alphorn und Elektronik
Ernst Toch (1887 - 1967)
Gesprochene Musik-Suite in 3 Teilen/Fuge aus der Geographie
Robert HP Platz
?Brücke für 5 Bläsergruppen
Charles Ives (1874 - 1954)
Thoreau, 4. Satz aus der Klaviersonate No. 2 Concord
John Cage (1912 - 1992)
4:33 für Klavier
Claude Debussy (1862 - 1918)
Syrinx für Soloflöte
Alban Berg (1885 - 1935)
Der Wein, Bearbeitung für Sopran und Klavier
George Crumb (1929 -2022)
Vox Balaenae für Flöte, Violoncello und Klavier


Programmheft mit mehr Information zum Konzept, den Werken und den Künstlern (pdf) >>


Eintritt: VVK & AK: 15 €, ermäßigt 10 €, inkl. Gebühren
Vorverkauf: www.ticket-regional.de >>
 

Die Konzerte der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier werden von der Kulturstiftung der Sparkasse Trier, der Lottostiftung und dem Musikhaus Reisser unterstützt.


Intermezzo 30

 
So. | 19.06.2022 | 16.00 Uhr | Europäische Kunstakademie Trier

Sharif Sehnaoui
/ Gitarre + Joss Turnbull / Percussion



Eine Veranstaltung der EKA Trier und der Gesellschaft für aktuelle Klangkunst Trier e.V.
 
Die feinsinnige Arbeit an den klanglichen Eigenschaften ihrer Instrumente erfährt im Zusammentreffen von Sharif Sehnaoui und Joss Turnbull eine einzigartige Wechselbeziehung: Der in Beirut lebende Libanese Sehnaoui ist ein arabischer Pionier auf der präparierten Steelstring-Gitarre und der deutschstämmige Percussionist Joss Turnbull beschäftigt sich mit Klangerweiterungen auf arabischen und iranischen Handtrommeln.
 
Sonntag | 22.Mai | 18:00 Uhr | TUFA 2.OG

ELEXEN und CASHAPONA (UA)

von Germaine Sijstermans



Germaine Sijstermans / Bassklarinette

Martin Sons / Violoncello,

Theo van der Poel / Akkordeon

Charakteristisch für Sijstermans' musikalische Werke und gleichzeitig Voraussetzung für eine Realisierung ist, dass die ausführenden Musiker mit aufmerksamer Sensibilität vorgehen, indem sie „Raum“ lassen für die Umgebung wie auch für die beteiligten Musiker, die je ihren Teil zum Ganzen beitragen. Ein Bewusstsein für den Moment und gleichzeitiges Reflektieren im musikalischen Prozess ist unabdingbar.
Das Werk 2020 geschriebene Elexen für Violoncello und Bassklarinette beruht auf einer Verbindung von Zeit-Raum und physischem Raum: beide treffen in parallelen, reziproken und zusammenfallenden Bewegungen aufeinander, um sich gleichsam zu„wellen“. Eine explorative und subjektive Herangehensweise an das begrenzte konkrete Klangmaterial des Stücks lässt alle möglichen Ergebnisse im Moment ephemerer Präsenz zur Blüte erscheinen. Musiker wie auch die Besucher sitzen beim Konzert im ganzen Raum verteilt, was sowohl Raum für Intimität und Nähe als auch Distanz und Überblick zulässt.

Cashapona, ist eine Auftragskomposition von OPENING 22 an Germaine Sijstermans mit Theo van der Poel (Akkordeon), Martin Sons (Violoncello) sowie der Komponistin selbst (Bassklarinette).


Im Rahmen von OPENING 22 findet das Konzert in der TUFA im 2.OG statt in der Ausstellung der Europäische Kunstakademie Trier: "angesichts".

OPENING für Schüler

Sonntag | 22. Mai 16:00 Uhr | TUFA kleiner Saal

VALSCHE FÖGEL - CAGE FÜR KINDER
Ein Hin-Hör-Konzert mit neuen Klängen
für Kinder von 5 bis 9 Jahren

Peter Dietrich / Bauchredner
Ji-Youn Song / präpariertes Klavier
Christine Weghoff / toy piano

Neben der Musikerin Christine Weghoff entführt die bekannte Kasseler Pianistin Ji-Youn Song die Kinder in neue Hörwelten. Sie präpariert den Vlügel mit allerlei Schrauben, Radiergummis und Dämpfern für John Cage ?s „Sonatas und Interludes“, kurze Sequenzen, die bestimmten Gevühlen zugeordnet sind. Heiter, heroisch, besorgt, zornig sind einige der Stimmungen, die die jungen Zuhörer in der Musik wieder finden.
Ein toy piano, ein winziges „Kinderklafier“, dessen Tasten Metallstäbe anschlagen, fersetzt die Zuhörer mit seinem ungewöhnlichen Glockenklang in Entzücken. Die beiden Musikerinnen führen mit den Kindern gemeinsam eine eigene Komposition mit allerlei Alltagsklängen auv, die auch in Cage ?s Werken wieder zu vinden sind, z.B. Papier, Spielzeug oder Plastiktüten.
Die valschen Fögel des Bauchredners Peter Dietrich proben mit den Kindern den Unterschied zwischen Lärm und Stille, zwischen Klang und Krach. Sie stellen Hörrätsel, philosophieren über Pausen in der Musik und schmieden Pläne für eine
saubere Hör-Umwelt ...

PERCUSSION PLUS

Samstag | 21.05.| 19:00 Uhr
in der Kulturscheune Minden




Sakiko Idei, Schlagzeug
Hans Rudolf, Schlagzeug
Michael Zeller, Schlagzeug
 
 
Programm:

Mathias Reumert
„Fabricco“
 
Christopher Cerrone
"Memory Palace“
 
Nigel Westlake
„Omphalo Centric Lecture“
 
Alejandro Viñao
"Relative Riffs“
 

Licht und Schatten

Ein Konzert mit Streichquartett, Theremin und Live-Lichtkunst
 

Samstag 23. April 2022, 20 Uhr, Trier,
Gesellschaft für Bildende Kunst, Galerie Palais Walderdorff
(Foyer)

Quatuor BRAC :
Tiziana Bertoncini
, Violine
Soizic Lebrat, Cello
Benoît Cancoin, Bass
Vincent Royer, Viola
 
Andrew Levine - Teremin
Katrin Bethge - Lichtkunst
 
im Rahmen der Ausstellung:
Bettina Reichert / in tempore mutationis - In Zeiten des Wandels
 


Im Quatuor BRAC haben sich vier virtuose Streichinstrumentalistinnen und -instrumentalisten zusammengefunden: die Italienerin Tiziana Bertoncini, Soizic Lebrat (die Martine Altenburger ersetzt hat, das "A" in BRAC's Originalbesetzung), Vincent Royer und Benoît Cancoin aus Frankreich. Improvisation ist zugleich Kernkompetenz und Wunschrepertoire dieses Streichquartetts.

 
Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Bildende Kunst Trier e. V.
In Kooperation mit der Gesellschaft für aktuelle Klangkunst Trier e. V.

 
http://benoit.cancoin.free.fr/quatuorbracenglish.html
https://www.nuart.org/andrew-levine/
http://katrinbethge.com/

intermezzo 29

So. 10. April 2022, 16–17.00 Uhr
Kunsthalle der Europäischen Kunstakademie Trier
Aachenerstrasse 63

im Rahmen der Ausstellung AHOI


Christine Fausten - Akkordeon und Gesang
 
Eine Melange aus Volks- und Kunstliedern

mit Werken u.a. von Satie, Händel, Schumann

und Liedern aus Spanien, Irland, Macedonien und Albanien

 

 


„Früh schon muss es in Christine Fausten gesungen haben. Alle Dinge um sie her müssen sich ihr mit einem eigenen Klang
mitgeteilt haben. Die Welt der Kindheit hat sich gewandelt, geblieben aber ist die Suche nach Ergriffenheit durch eine gesamtkünstlerische
Gestaltung aus Farbe, Form, Figur, Bewegung und Klang. Christine Fausten singt, musiziert, malt, zeichnet, und modelliert
mit einem Streben nach verdichtetem Sinn. Mit beiden Beinen steht sie im Dionysischen, ist von klein auf vom Rauschhaften
und einem alle Formen sprengenden Schöpfungsdrang ergriffen. Dass die daraus entstehenden Ergebnisse in erster Linie nicht
leichtfüßig fröhlich oder lustig sind, manchmal sogar tragisch, melancholisch und dunkel, verdankt die Künstlerin ihrem tiefen
Eintauchen in existentielle Grunderfahrungen. Ein phantastisches, vitales Geschehen ereignet sich auf einer
imaginären Bühne, auf der alles auftreten kann, was in der Schöpfung von Bedeutung ist, Pflanzen, Tiere, Menschen,
Landschaft, alle Kräfte des Universums. Inmitten einer Musik, die als farbige Geste auftritt. Alles wirkt, alles wandelt sich.“
(Thomas Brandt)

 
Link zur Ausstellung und Programm:
https://www.hafen-trier.de/ahoi/die-ausstellung/
http://www.christinefausten.ch/


OPENING 22
Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst TUFA Trier

opening 2022

Donnerstag 10. bis Sonntag 13. Februar 2022
TUFA Kultur- & Kommunikationszentrum Trier

Eine Veranstaltung der Stadt Trier in Kooperation mit dem TUFA Trier e.V. und der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V.

Weil die Musik des 20. und 21. Jh. sich immer auch auf ihre Wurzeln beruft und ihre Berechtigung daher ableitet, setzt das internationale Festival für aktuelle Klangkunst Opening in Trier sich zum Ziel Brücken zu schlagen zwischen alter und neuer, streng komponierter und frei improvisierter Musik, zwischen östlicher und westlicher Musik, zwischen Kontemplation und Experiment.

Schirmherr: Prof. Dr. Jürgen Hardeck
Staatssekretär im Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz

Künstlerische Leitung: Bernd Bleffert und Thomas Rath



 
 

Programmübersicht:


Donnerstag | 10.Februar | 18:30 Uhr |
TUFA Gr. Saal
KATHARSIS – CAGES „INDISCHE” SONATEN
John Cage Sonatas & Interludes
Ji Youn Song / Klavier + Joey Arand / Video

Donnerstag | 10.Februar | 21:00 Uhr | TUFA Gr. Saal
FOREVER AND SUNSMELL
Einat Aronstein / Sopran und Oded Geizhals / Schlagwerk


 
 

Freitag | 11.Februar | 17:00 Uhr  | TUFA 2. OG
Eröffnung in der Ausstellung
Schirmherr:  Prof. Dr. Jürgen Hardeck, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz
und dem Kulturdezernenten der Stadt Trier Markus Nöhl

Freitag | 11.Februar | 18:30 Uhr | Viehmarktthermen
ALEPH GITARRENQUARTETT
Neue und alte Gitarrenmusik

Freitag | 11.Februar | 20:30 Uhr | Viehmarktthermen
OST UND WEST
Naoko Kikuchi / Koto + Marc Boukouya / Posaune





Samstag | 12.Februar | 17:00 Uhr | TUFA 1.OG

VOM HIMMEL LÄCHELT
Christine Fausten
Hölderlin-Kompositionen - J. M. Hauer

Samstag | 12.Februar | 19:30 Uhr | TUFA Großer Saal
DAS SCHWEIGEN DER DAFNE
Nachklang Dafne:  20:45

Samstag | 12.Februar | 22:00 Uhr | TUFA 2.OG
eine Musik in der Installation kaíi-ií von Germaine Sijstermans
Germaine Sijstermans / Bassklarinette, Marcus Kaiser / Violoncello, Theo van der Poel / Akkordeon


 

Sonntag | 13.Februar | 16:00 Uhr | TUFA Großer Saal
RARE EARTH
Lucas Fels / Violoncello

Sonntag | 13.Februar | 19:00 Uhr | Museum am Dom
WOLFGANG RIHM zum 70.
Klavierwerke ab 1967
Udo Falkner - Klavier


 

Klangkunstausstellungen:

OPEN-EXPO:
11.Februar - 13. März


TUFA 2. OG

KAÍI-IÍ 

Installation+KlangRaum
Germaine Sijstermans

TUFA 1.OG
VOM HIMMEL LÄCHELT
  
ein „Dormitorium“
Christine Fausten



Finissage:

Sonntag | 13. März | 11:00 Uhr | TUFA 2.OG
Germaine Sijstermans - ELEXEN und CASHAPONA
Musik in der Installation KAÍI-IÍ

Germaine Sijstermans / Bassklarinette
Martin Sons / Violoncello
Theo van der Poel / Akkordeon

Sonntag | 13. März | 12:00 Uhr | TUFA1 .OG
Christine  Fausten - VOM HIMMEL LÄCHELT
Im "Dormitorium" singt Christine Fausten zur Finissage Hölderlin-Lieder von Josef Matthias Hauer.

Christine Fausten / Stimme, Akkordeon





2021

ensemble CRUSH >   SteinKlangRaum >   parabiotic stream >  
intermezzo 28 >   hysteries of the macabre >   klangkunst klassik 7 >   ensemble S201 >   OPENING 21/sommerung >  phonorama >   


BEUYS' erdklavier + ensemble CRUSH

EKA Europäische Kunstakademie Trier
Samstag, 20. November 19:00





Der musikalische Aspekt ist im Werk von Joseph Beuys allgegenwärtig. Das Instrument Klavier etwa vereint Skulptur und Klang miteinander. Für die FLUXUS Festspiele hatte Beuys die Idee des Erdklaviers entwickelt, diese jedoch nicht realisiert. Es blieb ein Begriff. Diesen greift das Ensemble CRUSH auf und schreibt ihn als Programm für ein Performance-Konzert vor:

Ein akustisch-performatives Erlebnis auf Grundlage von Werken aus dem Geburtsjahr Beuys', sowie dem extra für dieses Projekt komponierte Werk von Peter Gahn. Das Werk FOUR6 von John Cage - dem Beuys sich laut eigener Aussage besonders nahe fühlt - bildet das Gegenstück zur ersten Programmhälfte. Der Flügel wird von vier Musiker*innen gleichzeitig bespielt und dadurch erweitert.

Der Klangkünstler Bernd Bleffert, der bereits mehrfach mit dem Ensemble zusammengearbeitet hat, ergänzt gemeinsam mit Theo van der Poel das Programm mit Luftzug und Knochenarbeit, einer Performance die bereits zur Eröffnung des Beuysjahres in der EKA online zu sehen war. Zu FOUR6 realisiert Bleffert gleichsam als Hommage simultan seine Arbeit LEHM-PIANO.

Das 2013 gegründete Ensemble CRUSH spielt zeitgenössische Musik und arbeitet eng mit verschiedenen Komponist*innen zusammen. In besonderem Interesse steht dabei eine unkonventionelle Programmgestaltung, sowie das Aufbrechen gewohnter Konzertsituationen.

 

Ensemble CRUSH:
Pia Marei Hauser, Flöte
Andrei Simion, Violoncello
Slavi Grigorov, Akkordeon
Marin Petrov, Klavier

  
Eintritt: 10.- € an der Abendkasse
Es gilt die 2 G plus (getestet) Regel / Rheinland-Pfalz

 
Das Projekt BEUYS' erdklavier + ensemble CRUSH wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und das Landesförderprogramm Regionale Kulturpolitik. Weitere freundliche Unterstützung erhält das Projekt durch die Firma KAWAI Europa.

Dank an die Kulturstiftung Sparkasse Trier und an das Musikhaus Reisser für die Unterstützung, ohne die dieses Projekt nicht realisierbar gewesen wäre!


   


SteinKlangRaum

Ein installatives Musiktheater in der Pauluskirche Trier
 
Bernd Bleffert / Installation + Konzept
Christoph Nicolaus / Steinharfe
Annick Pütz / Tanz
Rasha Ragab / Performance
 
 
Sonntag | 31.Oktober | 16 Uhr | UA
Montag | 1.November | 11 Uhr und 16 Uhr

 
Pauluskirche, Trier am Paulusplatz
 
Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V.
gefördert im Rahmen von Trierer Unterwelten 2021