GESELLSCHAFT FÜR AKTUELLE KLANGKUNST Trier

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Intermezzo 26
17.6.2018 >


LETZTE DINGE

Kammeroper von
Gerhard Stäbler
23.+25.+26.8.2018 >


Intermezzo 26

So. 17.Juni 2018 11:00 Uhr Scheune Minden
Echternacher Str. 1a, 54310 Minden

Japode Improvisationen II
musik für percussion und klanginstallationen, cello, e-cello, looper, trompete, flügelhorn und didgeridoo

Sakiko Idei / Percussion, Klanginstallationen
Maria Kulowska / Cello , E-Cello, Looper
Armin Neises / Trompete, Flügelhorn, Didgeridoo

Das Trio Japode bringt mit seinen Improvisationen in der Scheune Minden eine hervorragende Architektur zum Klingen. Die Japode Musiker interagieren spontan im Hier und Jetzt. Sie nehmen die Atmosphäre und die Impulse eines herrlichen Raums auf, komponieren während sie musizieren und lassen dabei Klangräume entstehen.

Eintritt 12 € / 8 € ermäßigt

www.klangkunst-trier.de / www.facebook.com/Japodetrio/
Kartentelefon 06585 1363 oder 06501 12297
Kartenbestellung per Email: annekiwi@t-online.de und klangkunst.trier@t-online.de

Das 26. Konzert in dieser Reihe wird durch Anne und Alfred Wirtz ermöglicht, die aus Freude an der Musik und dem gemeinsamen Erleben von Musik ihre Scheune für dieses Konzert zur Verfügung stellen.

LETZTE DINGE

Kammeroper von Gerhard Stäbler

Libretto von Alexander Jansen und Hermann Schneider nach Motiven des Romans "In the Country of Last Things" von Paul Auster
     

Premiere: 23. August 2018 um 20 Uhr

weitere Aufführungen: 25. und 26. August 2018 jeweils um 20 Uhr

Ökonomie und Orangerie des Deutschherrenhauses am Schießgraben
Ausoniusstraße 1 54292 Trier



In Paul Austers 1987 erschienenem Roman „In the Country of Last Things“, geht es um ein junges Mädchen, das auf der Suche nach ihrem verschollenen Bruder in eine merkwürdige Stadt gerät. Eine Stadt aus der niemand wieder herauskommt, die dem Untergang geweiht ist und in der grausame und widerwärtige Dinge geschehen. Aber auch Reste von Humanität und Hoffnung existieren, und tatsächlich gelingt es der Protagonistin mit Hilfe einiger Freunde zu guter Letzt doch dem Moloch zu entfliehen. Die letzten Dinge – Tod, Gericht, Himmel und Hölle – sind ein Weg, eine Transformation oder Reinigung. Protagonisten und Publikum durchwandern die letzten Dinge gemeinsam.

Die Welt, die Paul Auster in seinem Roman beschreibt, kann als finales und fatales Endstadium des Kapitalismus angesehen werden. Es ist dies eine Welt, in der es sogar zu spät ist für eine Revolution, in der es dem (Lumpen-) Proletariat nicht (mehr) gelingen kann, die Macht zu erobern. Der totale gesellschaftliche Verfall macht auch den Umsturz, die Revolution unmöglich, denn auch die bedarf gesellschaftlicher Strukturen. In diesem Sinne ist Paul Austers Welt die Welt, die droht, wenn es weder gelingt, den von Karl Marx beschriebenen selbstzerstörerischen Prozess des Kapitalismus zu verlangsamen, noch eine revolutionsfähige proletarische Bewegung zu organisieren.


Mitwirkende:
Truike van der Poel - Sopran,
Martin Lindsay - Bariton,
Carl Rosman - Tenor,
Ulrike Froleyks - Sprecherin,
Rie Watanabe und Sakiko Idei - Schlagwerk,
Theo van der Poel - Akkordeon   
Roland Techet - Musikalische Leitung,
Thomas Rath - Regie,
Ulrich Schneider - Bühnenbild und Licht,
Ele Bleffert - Kostüm      

Aktionschor aus Mitgliedern verschiedener Trierer Chöre:
Quarter past Seven - Leitung: Martin Sons und Konzer Vokalkreis - Leitung: Andreas Wagner

Bernd Bleffert und Dr. Klaus Reeh - Organisation



Eintritt VVK 23/18 Euro AK 25/20 Euro


Kartenvorverkauf www.ticket-regional.de


Veranstalter: 
Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. Lerchenweg 26, 54331 Oberbillig 
Tel 06501.12297 www.klangkunst-trier.de  klangkunst-trier@t-online.de in Kooperation mit 
Tuchfabrik Trier e.V.; Wechselstr., 4-6, 54290 Trier 
0651.718.2412 www.tufa-trier.de info@tufa-trier.de

Kontakt
Tel.: 0651.718.2412 und 06501.12297
 E-Mail: info@tufa-trier.de und klangkunst.trier@t-online.de