GESELLSCHAFT FÜR AKTUELLE KLANGKUNST Trier



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OPENING 18
16-18.2.2018 >
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OPENING 18  

Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst

16.-18. Febrauar 2018 TUFA Trier


Alte neben neue, westliche neben östliche, komponierte neben improvisierte Musik zu stellen ist im kommenden "Internationalen Festival für Aktuelle Klangkunst" OPENING 18 zentraler Leitgedanke des umfangreichen und breit gefächerten Programms.

Über 30 Musiker, Komponisten und Klangkünstler gestalten an 3 Tagen mit 10 Konzerten, einer Klangkunstausstellung sowie 2 zusätzlichen Gesprächskonzerten für SchülerInnen einen Brückenschlag in die aktuelle, zeitgenössische Klangkunst mit mindestens 6 Uraufführungen, davon 1 Auftragswerk des Festivals und deutschen Erstaufführungen.

Die so geschaffenen Begegnungsräume für neue, ungewöhnliche wie fremdartige Musik- und Klangerlebnisse aber auch bekannte, scheinbar vertraute Klassiker alter wie neuer Zeit waren von Anfang an die erfolgreichen Anziehungskräfte dieses Festivals in einer "Provinz", in der sich neue Klangkunst üblicherweise eher schwer tut.

So finden sich darin beispielsweise ein Konzert für "Querhörer", indem auch Jimi Hendriks eine Rolle spielt, ein musiktheatralisches Werk "Ein Zimmer für sie allein" um Francesca Caccini, eine Komponistin der Barockzeit, "Diwan des Feueropal" eine in der arabischen Welt vielfach bekannten, musikalisch ummalten Legende , ein Markstein und Klassiker Neuer Musik der 60er Jahre "Pole für 2" von Karlheinz Stockhausen, ein Streichquarttet mit Musik des Koreaners Kunsu Shim, den Klassikern Moderner Musik: Anton Webern und Morton Feldman, der Klavierzyklus : "Makrokosmos" von George Crump oder auch das deutsch libanesiche Improvisationsduo Sharif Sehnaoui und Joss Turnbull. Letzterer wird neben anderen die Schülerworkshop-Konzerte bestreiten, die sich in der Form der letzten Jahre, nämlich die Schüler in Ihren Klassen zu besuchen, als sehr erfolgreich etabliert haben.

Die Klangkunstausstellung des deutsch-ägyptischen Performance- und Video-Duos Christoph Nicolaus und Rasha Ragab zeigt noch einmal den internationalen Status des Festivals und gleichzeitig die Vielfarbigkeit des eigentlichen Anliegens: Klangkunst aus verschiedensten "Himmelsrichtungen" erfahrbar und verständlich zu machen.

Letztlich ein Beitrag die Welt global, heißt grenzüberschreitend auch musikalisch zu erfassen und damit der Gewalt etwas entgegenzustellen. Die Worte Leonard Bernsteins könnten ein Motto sein: "This will be our reply to violence: to make music more intensely, more beautifully, more devotedly than ever before."


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