GESELLSCHAFT FÜR AKTUELLE KLANGKUNST Trier

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2018

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LETZTE DINGE

Musiktheater von Gerhard Stäbler

Libretto von Alexander Jansen und Hermann Schneider nach Motiven des Romans "In the Country of Last Things" von Paul Auster
       

Premiere: 23. August 2018 um 20 Uhr

weitere Aufführungen: 25. und 26. August 2018 jeweils um 20 Uhr

Ökonomie und Orangerie des Deutschherrenhauses am Schießgraben
Ausoniusstraße 1 54292 Trier




In Paul Austers 1987 erschienenem Roman „In the Country of Last Things“, geht es um ein junges Mädchen, das auf der Suche nach ihrem verschollenen Bruder in eine merkwürdige Stadt gerät. Eine Stadt aus der niemand wieder herauskommt, die dem Untergang geweiht ist und in der grausame und widerwärtige Dinge geschehen. Aber auch Reste von Humanität und Hoffnung existieren, und tatsächlich gelingt es der Protagonistin mit Hilfe einiger Freunde zu guter Letzt doch dem Moloch zu entfliehen. Die letzten Dinge – Tod, Gericht, Himmel und Hölle – sind ein Weg, eine Transformation oder Reinigung. Protagonisten und Publikum durchwandern die letzten Dinge gemeinsam.

Die Welt, die Paul Auster in seinem Roman beschreibt, kann als finales und fatales Endstadium des Kapitalismus angesehen werden. Es ist dies eine Welt, in der es sogar zu spät ist für eine Revolution, in der es dem (Lumpen-) Proletariat nicht (mehr) gelingen kann, die Macht zu erobern. Der totale gesellschaftliche Verfall macht auch den Umsturz, die Revolution unmöglich, denn auch die bedarf gesellschaftlicher Strukturen. In diesem Sinne ist Paul Austers Welt die Welt, die droht, wenn es weder gelingt, den von Karl Marx beschriebenen selbstzerstörerischen Prozess des Kapitalismus zu verlangsamen, noch eine revolutionsfähige proletarische Bewegung zu organisieren.


Mitwirkende:

Truike van der Poel - Sopran
Martin Lindsay - Bariton
Carl Rosman - Tenor
Ulrike Froleyks - Sprecherin
Rie Watanabe und Sakiko Idei - Schlagwerk
Theo van der Poel - Akkordeon
  
Roland Techet - Musikalische Leitung
Thomas Rath - Regie
Ulrich Schneider - Bühnenbild und Licht
Ele Bleffert - Kostüm      
Martin Sons - Leitung des Projektchors aus Mitgliedern von Quarter Past Seven, Konzer Vokalkreis und anderen

Bernd Bleffert und Klaus Reeh - Organisation



Veranstalter: 
Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. Lerchenweg 26, 54331 Oberbillig 
Tel 06501.12297 www.klangkunst-trier.de  klangkunst-trier@t-online.de in Kooperation mit 
Tuchfabrik Trier e.V.; Wechselstr., 4-6, 54290 Trier 
0651.718.2412 www.tufa-trier.de info@tufa-trier.de


flyer (pdf) >>

Auch letzte Dinge brauchen alle Kraft von Georg Beck (nmz) >>
Vorbericht von Eva-Maria Reuther (Volksfreund, 2.8) >>
 
                                             
   
Im Rahmen der klangkunst klassik Konzertreihe der
Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. unter der Leitung von Lothar Jensen und Klaus Reeh gibt das Odyssey Ensemble zusammen mit Susanne Ekberg drei Kammerkonzerte an drei aufeinanderfolgenden Tagen an drei verschiedenen Orten. Die Konzerte sind Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz das dieses Jahr unter dem Motto "Industriekultur" steht.

klangkunst klassik 4

Fr.3.8 2018 19:30 Uhr Gipsbergwerk Engel / 54310 Ralingen, Zur Gipsgrube 1
Sa.4.8 2018 19:30 Uhr Scheune Minden / 54310 Minden, Echternacher Straße 1a
So.5.8 2018 16:00 Uhr Contemporaneum / 54331 Oberbillig / Lerchenweg 26

Odyssey Ensemble - Shana Douglas / Violine; Winona Fifield / Violine; Michelle Bruil / Viola; Roberto Sorrentino / Cello
mit Susanne Ekberg / Sopran

Auf dem Programm stehen u.a.
Dimitri Schostakowitsch / Lera Auerbach:
Sechs Gedichte von Marina Zwetajewa op. 143
Philip Glass: Streichquartett Nr. 2
Benjamin Britten: Streichquartett Nr. 2
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Streichquartett Nr. 3
Wolfgang Grandjean: Streichquartett (nur im Contemporaneum)

Dem Odyssey Ensemble gehören mit Shana Douglas, Winona Fifield, Michelle Bruil und Roberto Sorrentino vier Streicher an, die ihre Ausbildung an den renommiertesten Institutionen erworben und in den letzten Jahren mit bedeutenden Orchestern und auch als Kammermusiker und Solisten gearbeitet haben. Zu ihnen stößt mit Susanne Ekberg eine Sopranistin, die sich sehr gerne und erfolgreich der zeitgenössischen Musik widmet.

Mehr zu den Orten, insbesondere zum Gipsbergwerk, sowie den Künstlern und dem Programm (Programm pdf) >>

Anfahrt zum Gipsbergwerk (pdf) >>

 

Reservierung auch unter 06501 12297 oder 06585 1363 VVK 12 / 23 € inklusive Gebühren, AK 15 / 25 € - Kartenvorverkauf über www.ticket-regional.de

Intermezzo 26

So. 17.Juni 2018 11:00 Uhr Scheune Minden
Echternacher Str. 1a, 54310 Minden

Japode Improvisationen II
musik für percussion und klanginstallationen, cello, e-cello, looper, trompete, flügelhorn und didgeridoo

Sakiko Idei / Percussion, Klanginstallationen
Maria Kulowska / Cello , E-Cello, Looper
Armin Neises / Trompete, Flügelhorn, Didgeridoo

Das Trio Japode bringt mit seinen Improvisationen in der Scheune Minden eine hervorragende Architektur zum Klingen. Die Japode Musiker interagieren spontan im Hier und Jetzt. Sie nehmen die Atmosphäre und die Impulse eines herrlichen Raums auf, komponieren während sie musizieren und lassen dabei Klangräume entstehen.

Das 26. Konzert in dieser Reihe wird durch Anne und Alfred Wirtz ermöglicht, die aus Freude an der Musik und dem gemeinsamen Erleben von Musik ihre Scheune für dieses Konzert zur Verfügung stellen.

OPENING 18 

Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst

16.-18. Febrauar 2018 TUFA Trier



Alte neben neue, westliche neben östliche, komponierte neben improvisierte Musik zu stellen ist im kommenden "Internationalen Festival für Aktuelle Klangkunst" OPENING 18 zentraler Leitgedanke des umfangreichen und breit gefächerten Programms.

Über 30 Musiker, Komponisten und Klangkünstler gestalten an 3 Tagen mit 10 Konzerten, einer Klangkunstausstellung sowie 2 zusätzlichen Gesprächskonzerten für SchülerInnen einen Brückenschlag in die aktuelle, zeitgenössische Klangkunst mit mindestens 6 Uraufführungen, davon 1 Auftragswerk des Festivals und deutschen Erstaufführungen.

Die so geschaffenen Begegnungsräume für neue, ungewöhnliche wie fremdartige Musik- und Klangerlebnisse aber auch bekannte, scheinbar vertraute Klassiker alter wie neuer Zeit waren von Anfang an die erfolgreichen Anziehungskräfte dieses Festivals in einer "Provinz", in der sich neue Klangkunst üblicherweise eher schwer tut.

So finden sich darin beispielsweise ein Konzert für "Querhörer", indem auch Jimi Hendriks eine Rolle spielt, ein musiktheatralisches Werk "Ein Zimmer für sie allein" um Francesca Caccini, eine Komponistin der Barockzeit, "Diwan des Feueropal" eine in der arabischen Welt vielfach bekannten, musikalisch ummalten Legende , ein Markstein und Klassiker Neuer Musik der 60er Jahre "Pole für 2" von Karlheinz Stockhausen, ein Streichquarttet mit Musik des Koreaners Kunsu Shim, den Klassikern Moderner Musik: Anton Webern und Morton Feldman, der Klavierzyklus : "Makrokosmos" von George Crump oder auch das deutsch libanesiche Improvisationsduo Sharif Sehnaoui und Joss Turnbull. Letzterer wird neben anderen die Schülerworkshop-Konzerte bestreiten, die sich in der Form der letzten Jahre, nämlich die Schüler in Ihren Klassen zu besuchen, als sehr erfolgreich etabliert haben.

Die Klangkunstausstellung des deutsch-ägyptischen Performance- und Video-Duos Christoph Nicolaus und Rasha Ragab zeigt noch einmal den internationalen Status des Festivals und gleichzeitig die Vielfarbigkeit des eigentlichen Anliegens: Klangkunst aus verschiedensten "Himmelsrichtungen" erfahrbar und verständlich zu machen.

Letztlich ein Beitrag die Welt global, heißt grenzüberschreitend auch musikalisch zu erfassen und damit der Gewalt etwas entgegenzustellen. Die Worte Leonard Bernsteins könnten ein Motto sein: "This will be our reply to violence: to make music more intensely, more beautifully, more devotedly than ever before."


http://www.opening-festival.de >>

OPEN-EXPO  Klangkunstausstellung

Freitag | 16. Februar – 9. März | TUFA Trier 2.OG |

Vernissage 16.2.2018 18:00 Uhr



Christoph Nicolaus zeigt Langzeitwerke, die durch eine Beschränkung auf wenig, präzis bestimmte Gestaltung eine unendliche Welt an Verschiedenheit offenbaren: Videoaufnahmen von Flussläufen (seit 1998) und um Sonnen-Zeichnungen (seit 2001). Sie ermöglichen die Erfahrung sinnlicher Stille und innerer Weite...

Rasha Ragab knüpft an die mystische Dichtkunst der Sufi und die vorislamische Tradition an, die besten Gedichte mit goldener Farbe an die Kaaba in Mekka zu schreiben. Ein schwarzer Kubus mit Gedichtversen arabischer Sprache in Goldfäden gestickt. Der Kubus ist betretbar. In seinem Inneren herrscht der Duft der Leere...

garonne • für sich

Donnerstag | 8. März | 23 – 24:00 Uhr | und in der Nacht von
Freitag auf Samstag | 10. März | 00:00 - 1:00 Uhr| TUFA 2.OG


Christoph Nicolaus und Carlo Inderhees
Ein konzeptionelles Kunst- und Musikwerk
Marcus Kaiser - Violoncello
 
„garonne • für sich“ ist ein konzeptionelles Kunst- und Musikwerk , das durch eine globale Zeitstruktur bestimmt ist. Die einzelnen Stücke folgen im Abstand von 25 Stunden aufeinander.
 
Im Rahmen seiner Video-Plastik „garonne“ zeichnet Christoph Nicolaus seit den 90er Jahren Flüsse in der ganzen Welt auf, indem er seinen Fokus auf einen Ausschnitt des sowohl auf- wie abwärts strömenden Wassers richtet.
 
„für sich“ für Violoncello ist ein von Carlo Inderhees 1997 komponierter Zyklus von 24 jeweils einstündigen Cello-Soli, in dem Klang mit Stille gleicher Länge abwechseln.
 

Finnisage: Gespräch und Konzert

Freitag | 9. März | 18 Uhr | TUFA 2.OG



NUR DU UND DIE SONNE
Christoph Nicolaus
Sitze in Kairo am 16. 05. 2017 und mache eine Sonnenzeichnung

Ein Stück einer Serie für Steinharfe, Video + Fieldrecording, eine Sonnenzeichnung und beliebig viele Mitspieler

Christoph Nicolaus – Steinharfe
Marcus Kaiser- Violoncello
Bernd Bleffert – Sand
Thomas Rath - Gitarre
Rasha Ragab
u.a.

"Sonnenzeichnungen” von Christoph Nicolaus entstehen seit 2001 indem er die Lichtstrahlen der Sonne mit einer Lupe zu einem Brennpunkt bündelt und diesen freihändig in geraden Linien über das Blatt führt und einbrennt. Die Unterschiedlichkeit der einzelnen Blätter ergibt sich durch Sonnenstand, Himmelseintrübungen, sowie durch leichte Bewegungen der die Lupe führenden Hände.
 
Die Videos, am gleichen Ort entstanden wie die Sonnenzeichnung, zeigen ein in den Himmel ragendes Hochhaus, die unscharfe Spitze einer Moschee und schemenhaft im Dunst, die Pyramiden von Gizeh.

Das Fieldrecording entstand aus dem Straßenlärm Kairos und vereinzelten Gebetsrufen der Muezzin umliegender Moscheen.


http://opening-festival.de/18.html#OPEN-EXPO >>

intermezzo 25

So. 21. Januar 2018 11:00 Uhr Contemporaneum
Oberbillig Lerchenweg 26

CASSANDRA
musik für stimme, schlagzeug und tonband
gerhard stäbler / stimme
sakiko idei / schlagzeug



Das Werk Cassandra verdankt sich Gerhard Stäblers jahrelanger Beschäftigung mit dem mythologischen Kassandra-Stoff. Die literarische Adaption durch Christa Wolfs Erzählung „Kassandra“ gab ihm entscheidende Impulse für die kammermusikalischen „Kassandra-Studien“, die Oper „CassandraComplex“ und die Tanztheater-musik „Cassandra“. Als autonome Musik ist „Cassandra“ seine klangliche Antwort auf die Frage, die von der mythologischen Gestalt Kassandra bis heute aufgegeben ist: Wann Krieg beginnt, das kann man wissen, aber wann beginnt der Vorkrieg...

Sakiko Idei wurde in Okayama (Japan) geboren. Sie absolvierte ein Masterstudium im Fach Schlagzeug bei Tsuyoshi Yamamoto an der Kyoto City University. 2007 kam sie nach Deutschland und studierte bis 2009 bei Isao Nakamura an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe. Sie musiziert als Solistin sowie in zahlreichen Orchestern und Ensembles in Deutschland, Japan, Luxemburg, Schweden und in der Schweiz. Seit 2009 ist sie Lehrbeauftragte für Schlagwerk an der Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich.

Gerhard Stäbler zählt zu den profiliertesten Komponisten seiner Generation belegt durch eine ganze Reihe von nationalen und internationalen Ur- und Erstaufführungen. Gastspielreisen führten ihn als Komponist, Lehrer und Performancekünstler in zahlreiche Länder. Außerdem gestaltet er Performancekonzerte u.a. bei der Documenta in Kassel und beim opening Festival in Trier. Er leitet mit Kunsu Shim den EarPort im Duisburger Innenhafen als Ort fur experimentelle Musik und Begegnung zwischen den Künsten.
              

2017

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Die Suche nach dem Glück,
eine sommerliche Reise in 9 Episoden:

lucky punch                           

Ein luftiges Festival mit zeitgenössischer Musik, Performance und Tanz der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz

2. September 20 Uhr Musikpavillon in Oberbillig
an verschiedenen Orten in Oberbillig und Wasserbillig sowie auf der Fähre zwischen beiden Orten.

lucky punch
                                                       
Das Wandelkonzerts startet um 20 Uhr am Musikpavillon in den Moselauen und endet gegen 22.30 Uhr im Ausstellungspavillon der Galerie Contemporanea. Die Veranstaltung wird auch bei schlechtem Wetter durchgeführt, denn die meisten Spielorte sind recht geschützt, bzw. überdacht oder sogar in Gebäuden. Zudem liegen für den Notfall an der Kasse Regenponchos bereit.
Über Parkmöglichkeit informiert der Wegeplan >>.
Besucher aus Luxemburg, die mit der Fähre kommen, werden am Ende des Konzerts wieder mit der Fähre nach Luxemburg übersetzen können
.


LUCKY PUNCH ist der völlig unerwarteten Glückstreffer des scheinbar Unterliegenden, mit dem er plötzlich und definitiv das Blatt wendet. Wo liegt die Ursache dieser verblüffenden Wende? Woher kommt die Energie? Um Glück, Verblüffung und Energie geht es bei dieser sommerlichen Reise !

Mit Schlagwerk startet die Reise am Moselufer von Oberbillig. Zum Zusammenfluss von Mosel und Sauer wird das Publikum auf der Fähre „Santa Maria“ die Mosel überqueren. Wo sonst Autos und Fahrräder stehen begleiten neue Töne mit Stimmimprovisationen eine skurrile Performance. An der Mündung empfangen Bläser die muntere Gesellschaft. Der sommerliche Weg führt weiter in die Kirche St. Martin für ein Orgelkonzert und danach mit der Fähre und Chorbegleitung wieder zurück ans deutsche Ufer zu einer kleinen Bühne für eine life-Elektronik Performance. Eine weitere musikalische Station ist in den Auen vor dem Deich, bevor es abschließend zum hoch über Oberbillig gelegenen Skulpturenpark und Ausstellungspavillon der Galerie Contemporanea geht.

Auf dieser heiteren Stationenreise hat das Publikum viel erlebt. Ein Orgelkonzert, Musik unter freiem Himmel, Tanz und Sprachakrobatik. Nun, hoch oben über der Mosel, mit Blick weit in die gegenüberliegende Eifel und nach Luxembourg hinein, klingt der Abend mit Liebesliedern von Wolfgang Grandjean nach Gedichten von Ulla Hahn aus.


I.    Pavillon in den Moselauen Oberbilligs
„Thunder“ von Péter Eötvös für Bass Pauke mit Rie Watanabe

II.   Fähre von Oberbillig nach Wasserbillig
Stimmimprovisa­tionen über dem Wasser mit der Irscher Liedertafel unter Gottfried Sembdner

III.  Mündung der Sauer in die Mosel
„Stromweite“ von Marc Boukouya mit einem Blechbläser-Ensemble unter seiner Leitung

IV.   Kirche St-Martin, Wasserbillig
„SIGLA“ von Aldo Clementi mit Gottfried Sembdner an der Orgel

V.    Fähre von Wasserbillig nach Oberbillig
Stimmimprovisa­tionen über dem Wasser mit der Irscher Liedertafel unter Gottfried Sembdner

VI.   Pavillon in den Moselauen Oberbilligs
„SUNFISH“ von Matthias Kaul mit Truike van der Poel, Mezzosopran und Rie Watanabe, Schlagzeug

VII.  Ausstellungspavillon der Galerie Contemporanea
„Elektronik - Akkordeon – Performance“ mit Theo van der Poel und Knut Aufermann

VIII. Skulpturenpark der Galerie Contemporanea
Hüllen, ein Tanzstück zwischen innerer und äußerer Verwandlung von und mit Annick Pütz

IX.   Ausstellungspavillon der Galerie Contemporanea
„Liebeslieder“ von Wolfgang Grandjean nach Gedichten von Ulla Hahn mit Susanne Ekberg, Sopran und Gottfried Sembdner, Klavier


Ulla Hahn Gedichte (pdf) >>
Programmzettel (pdf) >>


Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier. Ein Projekt von Bernd Bleffert, Thomas Rath und Klaus Reeh im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz mit freundlicher Unterstützung durch: Kulturstiftung Sparkasse Trier, Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz, Ortsgemeinde Oberbillig und Gemeng Mäertert-Waasserbëlleg an der Kulturkommissioun vun der Gemeng, Par Musel a Syr Saint-Jacques, Musikhaus Reisser, Galerie Contemporanea und Tuchfabrik Trier.

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klangkunst klassik 3

zeitgenössische kammermusik

Fr. 30. Juni 2017 19.30 Uhr  Contemporaneum / 54331 Oberbillig, Lerchenweg 26
Zeitgenössische Musik aus aller Welt : Gideon Kleins Streichtrio von 1944, Peter Sculthorpes Streichquartett No. 13 mit Mezzosopran von 1996, Alberto Ginasteras’ Streichquartett No. 1 von 1948 und Luke Cissells Streichquintett 2016.

Sa. 1. Juli 2017 19:30 Uhr   Scheune Minden / 54310 Minden, Echternacher Straße 1a
Zwei – Drei – Vier – Fünf : Wolfgang Amadeus Mozarts Duo für Violine und Viola K. 423 von 1783, Gideon Kleins Streichtrio von 1944, Peter Sculthorpes Streichquartett No. 13 mit Mezzosopran von 1996 und Johannes Brahms’ Streichquintett in G Dur von 1890.

So. 2. Juli 2017 18.00 Uhr   Trebeta-Saal / Museum Simeonstift
Klassische Musik aus zwei Jahrhunderten
: Luke Cissells Streichquintett von 2016, Johannes Brahms’ Streichquartett in G Dur von 1890, Frank Bridges Lamento für zwei Violas von 1915 und Peter Sculthorpes Streichquartett No. 13 mit Mezzosopran von 1996.




Dem Odyssey Ensemble gehören mit Shana Douglas, Winona Fifield, Michelle Bruil, Chian Lim und Roberto Sorrentino fünf Streicher an, die ihre Ausbildung an den renommiertesten Institutionen erworben und in den letzten Jahren mit bedeutenden Orchestern und auch als Kammermusiker und Solisten gearbeitet haben. Zu ihnen stößt mit Susanne Ekberg eine Mezzosopranistin, die sich genauso gerne wie erfolgreich der zeitgenössischen Musik widmet.

Shana Douglas schloss ihr Geigenstudium am Curtis Institute of Music in Philadephia im Jahre 2006 mit dem Bachelor ab. Seitdem lebt sie in London, zuerst war sie drei Jahre lang Guildhall Artist Fellow und erwarb dort auch ihren Master. Aktuell ist sie Mitglied des Royal Philharmonic Orchestras, sie hat aber auch als Solistin und Konzertmeisterin mit verschiedenen Orchestern gearbeitet. Zudem ist sie eine engagierte Kammermusikerin. Sie spielt eine Violine, die 1743 von Carlo Antonio Testore gebaut und ihr von Jonathan Sparey geliehen wurde.
www.shanadouglasviolin.com >>

Winona Fifield studierte Geige an der Universität von Indiana und an der Julliard School. Als Soloviolinistin, Konzertmeisterin und Orchestermusikerin arbeitet sie für mehrere Orchester, etwa der Seattle Symphony, dem London Philharmonic Orchestra, der Liverpool Philharmonic, der BBC Philharmonic, der Rotterdam Philharmonic und der Academy of St Martin in the Fields.

Michelle Bruil studierte Bratsche am Rotterdamer Konservatorium und setzte ihre Studien am Conservatoire de Paris und der Royal Academy of Music in London fort, wo sie auch ihr Examen mit Auszeichnung ablegte. Sie war viele Jahre Mitglied des European Union Youth Orchestras und des Gustav Mahler Kammerorchesters, heute ist sie Mitglied des Royal Philharmonic Orchestra. Sie trat zudem mit dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Orchestra of the Royal Opera House und dem Mahler Chamber Orchestra auf. Sie ist aber nicht nur Orchestermusiker, sondern arbeitet auch für den Film und das Fernsehen.

Chian Lim studierte Bratsche am Royal College of Music. Er begann seine Karriere als Mitglied des Singapore Symphony Orchestras. Nach seiner Rückkehr nach Großbritannien  arbeitete er als Kammermusiker mit verschiedenen Ensembles und freiberuflicher Bratschist mit einer ganzen Reihe von Orchestern. Heute ist er Mitglied des Royal Philharmonic Orchestras und seit kurzem Mitglied des Board of Directors. Er spielt eine John Dilworth viola und einen Bernard Ouchard Bogen, der dem berühmten britischen Bratschisten William Primrose gehörte.

Roberto Sorrentino studierte am Royal Northern College of Music in Manchester. Nach seinem Examen wurde er Cellist am  Gulbenkian Orchestra in Lisabon und spielte auch im Arturo Toscanini Orchestra in Parma. Nach vertiefenden Studien am Banff Centre in Canada kehrte er nach London zurück um freischaffend in fast allen Londoner Orchestern zu spielen. Nach 13 Jahren als Cellist des Bournemouth Symphony Orchestras wurde er 2005 Mitglied des  Royal Philharmonic Orchestras. Er spielt auf einem Joseph Hill Cello aus dem Jahre 1768.

Susanne Ekberg  absolvierte ihr Gesangsstudium am Royal Conservatoire of Scotland und am Stockholmer Opernstudio. Zudem studierte sie auch bei Michael Rhodes und Nadine Secunde. 2012 gewann sie ein Stipendium des Richard Wagner Verbandes, um die Region Trier-Luxembourg in Bayreuth zu vertreten. Susanne Ekberg wirkte in zahlreichen europäischen Opern- und Konzertproduktionen mit. Zudem ist Susanne Ekberg eine versierte Interpretin von Kunstliedern und Oratorien, auch des zeitgenössischen Repertoires (Aria von John Cage). Schließlich wirkte sie als Hauptsolistin in neuen Opern- und Musiktheaterproduktionen in Deutschland und Luxembourg mit, wie z.B. in “Misa Tango”, in der Jazzoper “Blue Sheets”, in der “Odyssee.16” in Trier sowie in “GIER.14” für das Theatre Esch.



Der Komponist Luke Cissell wurde in Louisville, Kentucky geboren und lebt heute in New York. Er wird bei der Aufführung seines Streichquintetts durch das Odyssey Ensemble anwesend sein.
 
Seine Musik zeichnet sich durch einen unverwechselbaren Stil aus, der durch das klassische Violinrepertoire, mit dem er als junger Musiker groß geworden ist und durch Bluegrass, die Musik seiner heimat­lichen Appalachen, geprägt ist. Sie kennt fesselnde Melodik genauso wie betörend vielschichtig und letztlich ausnehmend menschlich. Zu seinen Werken gehören fünf kammermusikalische Alben, eine Kammeroper, ein Filmscore und unterschiedliche Arbeiten für Soloinstrumentalisten und Ensembles.
www.lukecissell.com >>


Texte zu den Stücken (PDF):
Alberto Ginastera >>  Frank Bridge >>  Gideon Klein >>  Johannes Brahms >>  Luke Cissell >>  Peter Sculthorpe >>  Wolfgang Amadeus Mozart >>

intermezzo 24

Mittwoch | 21. Juni 2017 | 20:00 Uhr
TUFA Trier – Kultur- und Kommunikationszentrum Trier

Feuer, Wasser, Luft und Erde

Sprachklangfantasie über die Elemente
 
Wolfgang Korb - Rezitation
Dirk Rothbrust - Perkussion


 
Seit der Antike hat die Einteilung der lebensbestimmenden Kräfte und Materien in die vier Elemente "Feuer, Wasser, Luft und Erde" nicht zuletzt auch die Künste und hier besonders die Dichtkunst beschäftigt. Einige der schönsten und stärksten Texte hat Wolfgang Korb aus dem großen lyrischen Repertoire zu diesem Thema ausgewählt, um sie in Gestalt einer sogenannten "Sprachklangfantasie" zusammen mit dem Perkussionisten Dirk Rothbrust vorzutragen. Sprachklang und Instrumentalklang durchdringen und beeinflussen sich dabei gegenseitig, indem Dirk Rothbrust seine "Begleitung" zu den Gedichten stets improvisierend gestaltet und zudem für jedes Element ein spezielles "passendes" Instrumentarium wählt.
 
 
Wolfgang Korb, Jahrgang 1948, Musikwissenschaftler und Germanist, hat sich nach dem Ende seiner langjährigen Tätigkeit als Redakteur, Produzent und Moderator
beim Saarländischen Rundfunk zum Ziel gesetzt, in dem neu entwickelten Format „Sprach-Klang-Fantasie“ Lyrik und Musik einander gleichberechtigt begegnen zu
lassen. Dabei reagieren die jeweiligen Instrumentalisten vorzugsweise improvisatorisch auf den Klang und natürlich auch den Gehalt der rezitierten Texte.
 
Dirk Rothbrust: "Am Schlagzeug reizt mich die Suche nach Klängen. Ein Schlagzeuger kann beinahe alles zum Klingen bringen, er kann den Klang einer Sache suchen und dann mit dieser Qualität weiter arbeiten." Seit 1995 Teil des "Schlagquartett Köln", hat Rothbrust hier wie auch in der regelmäßigen Arbeit mit anderen Ensembles gerade in der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik ein ideales Feld gefunden, um seine Neugierde und seine Interessensvielfalt zu bündeln und weiter zu gestalten. Im Jahr 2006 wurde Dirk Rothbrust festes Mitglied des Ensemble Musikfabrik.
 

OPENING 17

Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst

Freitag 10. - Sonntag 12. Februar 2017
TUFA Kultur- & Kommunikationszentrum Trier



Mit vielen Überraschungen, Neuigkeiten, 5 Uraufführungen und ungewöhnlichen „Paarungen“ präsentiert Opening 17 an 3 Tagen und 3 Spielorten ein facettenreiches wie intensives Programm.
In 10 Konzerten spielen: Das JugendEnsembleNeueMusik Rheinland-Pfalz/Saar, ein britisches Vokal-Duo mit Martin Lindsay und Linda Hirst,  das deutsch-polnische  Cembalo-Duo mit Aleksandra und Alexander Grychtolik, die 2 chinesischen Harfenspielerinnen Chu-Heng Liao und Wei-Ching Tseng, die niederländische Mezzosopranistin Truike van der Poel gemeinsam mit der japanischen Schlagzeugerin Rie Watanabe, und dem Kölner Schlagzeuger Dirk Rothbrust, das 10-köpfiges Ensemble aus Berlin „work in progress“, der australische Klarinettist Richard Haynes, ein deutsch-deutsch-mongolisches Trio mit dem Trommler Joss Turnbull, dem Klangkünstler Bernd Bleffert und dem  Pferdekopfgeige spielenden und singenden Naranbaatar Purevdorj, das Weimarer Ensemble für Intuitive Musik EFIM und die japanische Pianistin Satoko Inue.

Eröffnet wird das Festival mit der  Klangkunstausstellung Open-Expo im 2. OG der TUFA mit Arbeiten von Klaus Maßem und Bernd Bleffert.
3 Extra-Projekte mit dem JugendEnsembleNeueMusik, dem Cembalo-Duo: Aleksandra und Alexander Grychtolik sowie dem Obertonsänger Naranbaatar Purevdorj finden im Rahmen „Opening für Schüler“ statt.
Wir freuen uns auf reges und vielseitiges Wahr-Nehmen!
 
Bernd Bleffert und Thomas Rath künstlerische Leitung


OPENING 17 >>

OPEN-EXPO

Klangkunstausstellung Open-Expo im 2. OG der TUFA mit Arbeiten von Klaus Maßem und Bernd Bleffert.



Klaus Maßem thematisiert in seinen Zeichnungen den Menschen vom Individuum bis zur komplexen, vernetzten Masse und setzt sich zeichnerisch u. a. mit Grenzen der Wahrnehmung und deren Verschiebung auseinander, medienübergreifend. Seine Videoarbeiten sind konsequente Weiterführungen seiner zeichnerischen Position.

In seinen klangkünstlerischen Arbeiten beschäftigt sich Bernd Bleffert mit Bewegung als Quelle von Klangbildung wie mit Prozessen der Verschiebung und des Zufälligen. Aus verwandten Positionen stehen sich in der Ausstellung Klang und Zeichnung, Installation und Video gegenüber.

So thematisiert Maßem beispielsweise in seinen Tuschezeichnungen „Entropien“ bildnerisch und philosophisch Ordnung und Chaos.

Mit der Installation „102 moments of movement“ versucht Bleffert Form, Ruhe und Stille in Bewegung und Klang aufzulösen um gleichzeitig wieder zu dieser zurückzufinden.


OPEN-EXPO (/fotos) >>

2016

Intermezzo 23 >   fußgebete >   klangkunst klasik2 >   DADA-konzert > DADA >   Intermezzo 22 >   OPENING 16 >   OPEN-EXPO(16) >          

Intermezzo 23

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 20 Uhr
TUFA – Kultur- und Kommunikationszentrum / kleiner Saal

Teodoro Anzellotti, Akkordeon und Sprechstimme
Wolfgang Korb, Sprechstimme


 
WANDERER-FANTASIE
Sprach-Klang-Fantasie über das Wanderer-Motiv
 
Texte von Friedrich Hölderlin, Franz Kafka, Else Lasker-Schüler,
Antonio Machado, Nelly Sachs, Kurt Tucholsky, Robert Walser u.a.;
Musik von Hans Zender, Leos Janácek, György Kurtág sowie Improvisationen
 
Im Zentrum dieser Sprach-Klang-Fantasie steht eine Komposition von Hans Zender:
„Ein Wandersmann ... zornig“ (Hölderlin lesen V), 2013 für den Akkordeonisten Teodoro Anzellotti geschrieben, der das Werk beim Stuttgarter Festival „Eclat“ zur Uraufführung brachte. Die Worte, aus zwei späten Hölderlin-Fragmenten stammend, sind hier integraler Bestandteil der Komposition und werden demnach vom Interpreten selbst gesprochen.
Das dreizehnminütige Werk Hans Zenders (der im November dieses Jahres seinen achtzigsten Geburtstag feiern kann) wurde zum Ausgangspunkt für die Auswahl lyrischer Texte, die sich mit dem Wanderer-Motiv befassen – ein Motiv, das sich quer durch die Literaturgeschichte zieht, weil sich das Wandern oder die Figur des Wanderers als Symbol für das Leben selbst verstehen lassen.
 
Der Akkordeonist Teodoro Anzellotti, Jahrgang 1960, kam in Apulien zur Welt, wuchs in Deutschland auf und hat sich seit den achtziger Jahren zu einem der gefragtesten Interpreten seines Instrumentes entwickelt, für welchen inzwischen über 300 Werke geschrieben wurden. Der Musiker lehrt an den Hochschulen in Bern und Freiburg und konzertiert weltweit bei namhaften Festivals und Konzertreihen. Zahlreiche CD-Produktionen dokumentieren seine Virtuosität und sein breites Repertoire von Johann Sebastian Bach bis Wolfgang Rihm.
Wolfgang Korb, Jahrgang 1948, Musikwissenschaftler und Germanist, hat sich nach dem Ende seiner langjährigen Tätigkeit als Redakteur, Produzent und Moderator beim Saarländischen Rundfunk zum Ziel gesetzt, in dem neu entwickelten Format „Sprach-Klang-Fantasie“ Lyrik und Musik einander gleichberechtigt begegnen zu lassen. Dabei reagieren die jeweiligen Instrumentalisten vorzugsweise improvisatorisch auf den Klang und natürlich auch den Gehalt der rezitierten Texte.

fußgebete: „von wegen geringer dinge“..... 
eine dadaistische Odyssee

10. September 18:00 – 23:00Uhr

ein Projekt von Thomas Rath und Bernd Bleffert

Ein Kultursommer-Projekt im Rahmen der Museumsnacht Trier am 10.September 2016

eine Veranstaltung der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. in Kooperation des Museums am Dom, Museum Simeonstift und Karl Marx Haus.
 




Als in der Geburtsstunde des Dada weithin hörbar die Kanonenschläge des Krieges erklangen, der das 20. Jht. einläutete, fielen die Keime einer neuen Kunst in einen aufgewühltem Boden des Wahnsinns, der noch schlimmer kommen sollte und sich später verwandelt im Fluxus in neuem Gewand zeigte. Nach 100 Jahren nehmen wir das zum Anlass eine Hommage zu Ehren der Kunst zu begehen, die als Antikunst als Salz in der Suppe bis in unsere Zeit fungiert.
Die "Fußgebete" als musikalische Odyssee sind eine Hommage an die Geister des Dada: eine Feier der dadaistischen Meister sowie der Antworten des Fluxus der 1960er Jahre und die unserer Zeit 100Jahre danach!

 
Die drei Museen der Stadt Trier: das Karl Marx Haus, Museum am Dom und Museum Simeonstift werden im Rahmen der Museumsnacht durch mehrere Duos bzw. Solisten mit musikalischen, sprachlichen und performativen Aktionen von ca.15 Minuten bespielt.

Die Stücke basieren auf dadaistischen Texten und Aktionen von Hans Arp, Kurt Schwitters u.a., Fluxusstücken der 1960er und -70er Jahre, Musikstücken von Erik Satie, Mauricio Kagel und John Cage, sowie neodadaistischen Aktionen aktueller Zeit.

Auf den Verbindungswegen zu den 3 Museen durch die Stadt finden zusätzliche Dada- und Fluxus-Aktionen statt, unterstützt durch einen „wandernden Chor“ und eine Gruppe mit „Klang-Fahrrädern“.

Zum Abschluss um 23:00Uhr werden dann in einem großen, dirigierten Dada-Konzert im Brunnenhof / Museum Simeonstift in einer vielfach überlagerten Simultan-Aktion alle Akteure, auch der wandernde Chor, die Sprecher und Klangfahrradfahrer einen fulminanten Abschluss setzen.

Mitwirkende:
Michael von Hintzenstern (Weimar), Tim Helbig (Jena), Katharina Bihler (Saarbrücken), Stefan Scheib (Saarbrücken), Martin Lindsay (Köln), Etienne Nillesen (Köln), Wolfgang Schliemann (Wiesbaden), Silvia Sauer ( Mainz), Hans Rudolf (Trier), Sakiko Idei (Trier),Georg Wissel ( Köln), Bernd Bleffert (Trier), Theo van der Poel (Trier), Martin Sons (Trier), Schauspieler des Theater Trier, Mitglieder des Chores: „quarter past seven“ und eine Gruppe Klang-Fahradfahrer


>> Programm (pdf)


mit Unterstützung von:
 
Stadt Trier
Lottostiftung
Kulturstiftung Sparkasse
Kulturstiftung der Stadt Trier
Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier
Weimar-Gesellschaft Trier
Landesmusikrat Rheinland-Pfalz

klangkunst klassik2

klassiker der zeitgenössischen musik
Sa. 9. Juli 2016 20:30
Contemporaneum
Oberbillig – Lerchenweg 26

klangkunst klassik ist eine Konzertreihe der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V. in Zusammenarbeit mit der Tufa, dem Kultur- und Kommunikationszentrum Trier. Es werden in unregelmäßigen Abständen Konzerte aus dem Bereich zeitgenössischer Musik veranstaltet.

ARIA von John Cage

frauke burg sopran
martin lindsay bariton
klangvolk leitung thomas rief chor
stefan und leo bastians regie und animation




Die Aria von John Cage aus dem Jahre 1958 gehört zum Standardprogramm aller Sänger mit einem Interesse für zeitgenössische Musik. Die Partitur besteht aus farbigen Kurven, denen die Stimmen zu folgen haben. Unterschiedliche Farben stehen dabei für unterschiedliche Gesangsstile. Ergänzt wird die Partitur durch Quadrate, die für Geräusche stehen, die durch das Publikum erzeugt werden. Im Text werden bis zu fünf verschiedene Sprachen verwandt.
 
Stefan Bastians führt in die von Leo Bastians animierte Partitur der Aria ein und übt die von John Cage vorgeschriebenen Geräusche mit dem Publikum ein. Danach tragen Frauke Burg und Martin Lindsay jeweils ihre Interpretation der Aria vor. Nach einer Pause präsentiert das Klangvolk unter der Leitung von Thomas Rief die Aria an verschiedenen Stellen im Skulpturenpark nach einer Regie von Stefan Bastians.
 
Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier in Kooperation mit der Tuchfabrik Trier, dem Klangvolk und limelight unterstützt vom Musikhaus Reisser

Künstlerische Beratung: Stefan Bastians
– Organisation: Klaus Reeh  

DADA-KONZERT

ZUR AUSSTELLUNG: ZÜRICH – ZÜKLON – ZÜANKALY

30. Juni 2016 um 20:00 Uhr im Großen Saal der TUFA Trier

Ensemble für Intuitive Musik Weimar
Daniel Hoffmann – Trompete/Flügelhorn
Hans Tutschku – Live-Elektronik
Michael von Hintzenstern – Klavier/Harmonium

 

Das "Ensemble für Intuitive Musik Weimar" (EFIM) wurde 1980/81 gegründet. Es setzte sich zu DDR-Zeiten in 100 Konzerten für die Musik von Karlheinz Stockhausen ein und konnte 1990 erstmals vor ihm spielen, der darüber schrieb: "...es war gut, daß ich Euch endlich im Konzert erlebt habe. Euch allen möchte ich danken: Ihr habt die Intuitive Musik lebendig gehalten."  In zahlreichen synästhetischen Eigenprojekten knüpft das Ensemble an Impulse des Bauhauses und des Dadaismus an.  Als Brückenschlag zum 100-jährigen Dada-Gründungsjubiläum bietet das Ensemble der  "Dadamenta Weimar" einen Querschnitt durch seine bisherigen Programme, deren Bogen von den Anfängen (Kurt Schwitters, Tristan Tzara, I. K. Bonset, Hannah Höch, Erik Satie, Erwin Schulhoff) über Dada Japan (Jun Tsuji, Shinkichi Takahashi und Éisuke Yoshiyuki) bis zur post-dada- istischen Gegenwart (Michael von Hintzenstern, Gabriele Stötzer) gespannt ist. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Jubiläum "100 Jahre Dada" gastierten sie am 13. Februar mit großer Resonanz im "Cabaret Voltaire" in Zürich, dem Geburtsort des Dadaismus.

Eine Kooperation der  TUFA, der "Klang Projekte Weimar e.V." und der "Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V."


http://www.neue-musik-thueringen.de/html/klang_projekte_weimar.html >>
http://www.tutschku.com >>

DADAZÜRICH – ZÜKLON - ZÜANKALY

100 Jahre DADA und die Weimarer DADA-DEKADE 2012-2022

Ausstellung in der TUFA Trier 1.OG  vom  30.06. - 17.07.2016
Vernissage: 30. Juni 2016 um 19:00 Uhr


(foto: Maik Schuck)

DADA ist eine weltweite Bewegung, die vor 100 Jahren am 5. Februar 1916 im Cabaret Voltaire in Zürich begründet wurde. Sie erreichte bereits 1922 Weimar, wo sich die Speerspitze der europäischen Avantgarde vom 25. bis 27. September zu einem “Internationalen Kongress der Dadaisten und Konstruktivisten” versammelte. Zu den Teilnehmerrn gehörten die Dadaisten Hans Arp, Hans Richter, Kurt Schwitters und Tristan Tzara, die Konstruktivisten El Lissitzky, Theo van Doesburg und  László Moholy-Nagy sowie die Bauhausschüler Karl Peter Röhl und Werner Graeff. Um den 100. Jahrestag dieses Ereignisses vorbereiten, wurde 2012 in Triers Partnerstadt die DADA-DEKADE ausgerufen.

In diesem Zusammenhang ist eine Ausstellung entstanden, die über die Historie seit 1916 informiert und besonders Weimarer DADA-Aktivitäten beleuchtet. Sie umfasst Originale von Mary Bauermeister und Adam Noack, sechs Filme, sieben Zeitungsartikel, 12 Plakate, 132 Fotos und eine Vitrine mit 13 originellen Artefakten, wie z. B. die Fußpuder-Streubüchse von Kurt Schwitters, eine Seifenschale von Hannah Höch oder Handschuhe von Nelly van Doesburg


http://www.dadamenta.eu >>

intermezzo 22

reihe für neue improvisierte musik

26. Juni 2016 18:00 Uhr TUFA Trier / Großer Saal

SCHLAGTRIO
BLEFFERT / FLUNGER / SCHLIEMANN
 


Drei unterschiedliche Sichtweisen von Perkussion: Bernd Bleffert entwickelt und baut seine Instrumente aus Metall, Holz, Stein und anderen Materialien überwiegend selbst; Wolfgang Schliemann spielt auf einem unikaten Drumset, das er mit objets trouvés erweitert; Elisabeth Flunger verwendet ein Sammelsurium von verschiedenen Metallobjekten, die sie lose auf einem Tisch oder auf dem Fußboden anordnet. Alle drei erforschen die Grenzen und Gemeinsamkeiten ihrer drei unterschiedlichen Klangwelten, in denen das Schlagen neben Streichen, Kratzen, Schaben, Wischen, Werfen, Schieben, Wackeln, Rollen und anderen raumgreifenden Tätigkeiten nur eine von vielen Möglichkeiten der Klangerzeugung ist. Kongenial improvisierend verwandeln sie den Raum in eine klingende Installation und versetzen das Publikum in einen magischen Kreis aus Klängen und Geräuschen.

OPENING 16   Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst

Freitag 12. – Sonntag 15. Februar 2016  TUFA Trier



In 10 Konzerten, einer Klangkunstausstellung und mehreren Workshops präsentiert OPENING 16 einen breitgefächerten Kosmos aktueller Klangkunst und Neuer Musik. Traditionsgemäß gruppiert sich das Programm um mehrere Gravitationszentren herum. So stehen Klassiker des 20. Jahrhunderts neben Uraufführungen Türkischer Komponisten, Europäischer Free Jazz neben alter Musik aus Japan, Performance neben Kammeroper. Wir wünschen Ihnen und uns allen einmal mehr bewegende, nachhaltige und kurzweilige Begegnungen und Konzerte.

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OPEN-EXPO   Austellung internationaler Klangkunst
12. Februar – 3. März 2016



Im Februar 2016 werden sich die Studierenden der Klasse Soundart an der HBKsaar, Saarbrücken unter der Leitung von Professor Andreas Oldörp in den Ausstellungsräumen der TuFa einquartieren, um gemeinsam vor Ort ein Ensemble von Klanginstallation zu entwickeln. Unter Bezugnahme auf die speziellen architektonischen und akustischen Qualitäten des Ortes wird dann der Versuch unternommen, verschiedene Arbeitsansätze so einzupassen, dass ein konstruktives Zusammenwirken sowohl der skulpturalen Aspekte als auch ihrer auralen Dimensionen möglich sein kann. Zentral ist diesem Projekt die Aufgabe, das Problem der akustischen Überlagerung klangkünstlerischer Arbeiten in einem klassischen Ausstellungsrahmen zu untersuchen, Lösungsideen zu entwickeln und auszuprobieren. Vor Festivalbeginn wird der Ausstellungsraum der TUFA in diesem Sinne für 10 Tage ein Forschungslabor sein. Dann wird das Ergebnis im Rahmen des OPENING-Festivals / OPENEXPO auch für Besucher öffentlich zugänglich.

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2015

Intermezzo 21 >   Intermezzo 20+ >   OPENING 15 >   OPEN-EXPO(15) >  

Intermezzo 21
11. November 2015

Carin Levine, Flöte(n)
Wolfgang Korb, Stimme



ATEMGESTALT
eine Sprach-Klang-Fantasie

„Atmen gibt das Leben“ – eine uralte menschliche Erkenntnis, vielfach künstlerisch reflektiert, nicht zuletzt durch Karlheinz Stockhausen, der in den Jahren 1974 bis 1977 eine Choroper mit diesem Titel schuf.
Atem verleiht der menschlichen Stimme ebenso wie dem Blasinstrument Flöte klangliche Gestalt: „Atemgestalt“. Die Sprach-Klang-Fantasie von Carin Levine und Wolfgang Korb bietet ein kleines Spektrum der vielfältigen poetischen und kompositorischen Spiegelungen dieses großen Themas. Ausgangspunkt sind Kompositionen von Claude Debussy, Beat Furrer, Ulrich Kreppein und anderen, sowie Improvisationen von Carin Levine zu lyrischen Texten von Cyrus Atabay, Rose Ausländer, Charles Baudelaire, Daniil Charms, Annette von Droste-Hülshoff, Erich Fried, Johann Wolfgang Goethe, Ossip Mandelstam, Sylvia Plath, Kerstin Preiwuß, Raimond Queneau, Rainer Maria Rilke und anderen.

Intermezzo 20 plus 
27. September 2015

Yoshiko Klein - Blockflöten
Sabine Akiko Ahrendt - Violine
+ Paul Wiersbinski - Video



„Bodybuilder“

In der Musik/Video Performance des Künstlertrios wird mit den drei Instrumenten Blockflöte, Videomischpult und Violine analog improvisiert.
Während Bilder aus einer Geigenbauwerkstatt, mit Blumen geschmückten Dronen und Bodybuildern mittles analogen Mixern zerlegt und recyclet werden, spielen die Holzinstrumente Musik aus ihrer Blütezeit (der Renaissance) und remixen diese mit musikalischen Splittern aus den folgenden knapp 500 Jahren bis heute.

OPENING 15   Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst

Freitag 6. – Sonntag 8. Februar 2015  TUFA Trier



Aus gutem Grund bleibt das Festival für Aktuelle Klangkunst OPENING 15 der Idee der „Brückenschläge“ treu, neue Musik alter gegenüber zu stellen, improvisierte Musik mit komponierter, europäische mit außereuropäischer Musik zu konfrontieren.
Die vergangenen 4 Jahre haben gezeigt, dass die Programme durch ein aufgeschlossenes Publikum nicht nur der Stadt Trier sehr gut aufgenommen wurden sondern auch weit über die Stadtgrenze hinaus zunehmend auf Resonanz gestoßen ist.
Im Rahmen von Opening 15 gestalten über 30 Musiker, Komponisten und Klangkünstler an 3 Tagen mit 10 Konzerten, einer Klangkunstausstellung sowie 2 zusätzlichen Gesprächskonzerten für SchülerInnen und 2 Workshops eine spannende Reise in die aktuelle, zeitgenössische Klangkunst. Im Programm enthalten: 4 Uraufführungen und 3 deutsche Erstaufführungen.
Die Umrahmung des Festivals bildet wieder die 3-wöchige Klangkunstausstellung OPEN-EXPO im 2. OG der TUFA, die erstmals einem einzelnen Künstler, dem Düsseldorfer Musiker, Klang- und Installationskünstler Marcus Kaiser, übertragen wurde.
Die Festivallounge im 2. OG sorgt nicht nur für das leibliche Wohl, sondern schafft die gewohnte, ganz besondere Opening-Atmosphäre mit offenem und warmherzigen Austausch und der Begegnung von Künstlern, Akteuren und Publikum!
Zum 3. Mal übernimmt Walter Schumacher, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz die Schirmherrschaft.
 
Konzerttitel wie „Nähte der Luft“, „BLINDFLUG“, „TRAUM-MECHANIK“ , „LUFTGEBINDE“, oder „NahOst, so nah!“ deuten an, wo die komplexe Reise hingeht: in die Präsenz des musikalischen Aufbruchs des klingenden 21. Jahrhunderts...in diesem Sinne wünschen wir eine gute Reise ... Bon Voyage!

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OPEN-EXPO   Austellung internationaler Klangkunst
6. Februar – 27. Februar 2015



opernfraktal / spinoza wucherung
Marcus Kaiser / Artist in Residence

Wenn man den Innenhof von Marcus Kaisers Atelier in Düsseldorf betritt, steht man unter grossen Baumfarnen und Palmen. In einem artifiziellen innerstädtischen Regenwald. In der skulpturalen Präsenz, dem Wachstum, in der klimatischen Abhängigkeit, dem zeitlichen Entfalten, Verflochtensein und der Beziehung der einzelnen Pflanzen zum Ganzen spiegelt sich vieles von Kaisers Sichtweise auf Welt und Kunst.
Marcus Kaiser hat in Düsseldorf Musik und Kunst studiert und in diesem weiten Feld bewegt sich sein Arbeiten. Über längere Zeiträume (Jahre, Jahrzehnte) entstehen simultan verschieden Serien, Werkgruppen. Mal die Eine, dann wieder eine Andere mehr in Erscheinung, in den Vordergrund tretend, "als wären sie Teil einer riesigen rhizomatischen Assemblage."
Diese sehr unterschiedlichen "Schichten" gruppieren sich in Ausstellungen zu komplexen Gefügen, Biotopen, Chronotopen, Lebensrauminstallationen, in denen der Künstler während der Ausstellung lebt und arbeitet.

täglich an allen Öffnungstagen: 18:00 Uhr:
spinoza wucherung  - Violoncello, Zuspielung und Video

Finissage: 27. Februar 21:00 Uhr
Marcus Kaiser: an einem ort - an einem anderen ort
für einen Instrumentalisten und Zuspielband
Bernd Bleffert / Klangobjekte

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2014

Intermezzo 19 >   Intermezzo 18+ >   Intermezzo 17+ >   OPENING 14 >
OPEN-EXPO(14) >

Intermezzo 19

14. Dezember 2014

Barbara Schachtner - Stimme, Gesang, Performance
Dorrit Bauerecker - Akkordeon, Klavier, Toypiano



"Aus dem Leben gegriffen!“

Barbara Schachtner und Dorrit Bauerecker setzen sich in diesem Improvisationskonzert mit Randsequenzen des Lebens auseinander, die nicht immer zu unterscheiden sind von Traum und Wirklichkeit und zum Teil comic-hafte Züge annehmen.
Mit Solo- und Duoimprovisationen, an welche auch die ein oder andere Komposition andockt, nähern sich die beiden Künstlerinnen diesem Thema.

Die Intermezzi des Abends bilden JiffyActs von Barbara Schachtner, die mit diesen Miniaturfilmen eine unprätentiöse Ausdrucksform von Stimme und Augen-Blick findet.
Dorrit Bauerecker läßt visuell die Grenzen zwischen dem Spiel am "statischen" Flügel und mit dem "beweglichen" Akkordeon zerfließen.

Intermezzo 18 plus
5. Oktober 2014

Benoit Cancoin – Kontrabass
Ulrich Phillipp – Live-Elektonik
+ Klaus Maßem – Video



In der Reihe Intermezzo plus gesellt sich dieses Mal zu den bisherigen Improvisations-Duos ein neues drittes Element: Videos von Klaus Maßem, die den Entstehungsprozess seiner zeichnerischen Arbeit zeigen, begegnen den Improvisationsmusikern Benoit Cancoin / Kontrabass und Ulrich Phillipp / Live-Elektronik.

Phillipp, der schon seit den 80er Jahren Live-Elektronik einsetzt, arbeitet im Duo „Uliben“ ausschließlich und direkt mit dem Klangmaterial von Cancoin.

Klaus Maßem thematisiert in seiner zeichnerischen Position den Menschen vom Individuum bis zur komplexen, vernetzten Masse. In vielen Arbeiten setzt er sich zeichnerisch unter anderem mit Grenzen der Wahrnehmung und deren Verschiebung auseinander, medienübergreifend.

Intermezzo 17 plus
4. Mai 2014

Julia Mihály - Live-Elektronik, Instrumente
Felix Leuschner - Live-Elektronik, Instrumente
+ Bodo Korsig – Videos



ihrem Duo CLUBbleu arbeiten Julia Mihaly und Felix Leuschner mit Elektro-Noise-Klängen, analogen Synthesizern, Samples und live-Effekten für Stimme und Schlagzeug. Dafür programmieren sie interaktive Software und integrieren verschiedenste Arten von Interfaces, Controllern und Sensoren in ihre Bühnenprogramme. Neben ihren vielfältigen Performances forscht das Duo im Bereich Klangsynthese. Musikalisch verbinden sie  u.a. Einflüsse aus elektro-akustischer Musik mit Elementen aus Triphop, Dubstep und Death Metal.

Seit 20 Jahren thematisiert Bodo Korsig in seiner Kunst menschliche Verhaltensmuster unter Extrembedingungen wie Angst, Gewalt, Macht, Zwang oder Tod. Es reizt ihn die künstlerische Auseinandersetzung mit den neurologischen Prozessen im Gehirn des Menschen, die sich rein wissenschaftlich nur schwer darstellen lassen. Seine  Ausdrucksmittel sind  Installationen, Skulpturen, Fotografie aber auch Videos . Diese werden im Intermezzo Plus mit live erzeugten elektronischen und instrumentalen Klängen eine völlig neue Synthese eingehen......

OPENING 14   Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst
Freitag 7. – Sonntag 9. Februar 2014 TUFA Trier



Zeitgenössische Musik und Klangkunst nahe zu bringen, Brücken zu schlagen zwischen alter und neuer, zwischen östlicher und westlicher Musik, zwischen Kontemplation und Experiment ist und bleibt das Ziel: „Die Seele berühren!“ so der Anspruch der Festivalmacher.
Opening14 bietet ein Programm, in dem einerseits Bewährtes vertreten ist wie auch völlig Neues: Die Klangkunstausstellung OPEN-EXPO wird durch eine Studentengruppe von Prof. Peter Kiefer für Klangkunst und Komposition an der Uni Mainz realisiert. Der 12-stimmige Chor aus Düsseldorf: Anima Mundi singt Werke zeitgenössischer und alter Chormusik und das Eröffnungskonzert „STIMMUNG“ von Karlheinz Stockhausen, eines der bedeutsamsten Werke Ende der 60er Jahre , wurde durch ein 6-köpfiges Gesang-Ensemble speziell für das Festival einstudiert. Die fernöstliche Position ist erstmalig durch traditionelle und Neue Musik aus Korea für Zither und Sanduhrtrommel vertreten. Ein Tuba-Konzert mit dem Virtuosen Melvyn Poore, alte und neue Blockflöten-Musik mit ungewöhnlichen Instrumenten, gespielt von Lucia Mense, aus der Klangküche des 20. Jht.: Sonatas und Interludes von John Cage, für präpariertes Klavier mit Roland Techet, sowie Ludus Globuli, ein Planspiel von Bernd Bleffert nach einer Idee des Nikolaus von Kues runden das Festival ab. „OPENING für Schüler“ bietet 2 Konzerte, einen Workshop für Grundschulkinder und zum ersten Mal ein Tanzworkshop mit Hannah Ma zur „TELEMUSIK“ von Karlheinz Stockhausen.

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OPEN-EXPO   Austellung internationaler Klangkunst

7. Februar bis 27. Februar 2014



Ein „offener“ Klangraum
Projekte der Klangkunst-Klasse der Hochschule für Musik Mainz
(Leitung Prof. Peter Kiefer)

Studenten der Klangkunst-Klasse der Hochschule für Musik Mainz entwickeln im Rahmen der Open-Expo eigens für die Räume der Tufa Klangkunst-Installationen, die speziell auf den Raum abgestimmt sind und thematisieren so u.a. seine Geschichte der Galerie als Tuchfabrik. Andere Arbeiten beschäftigen sich mit Visionen von Kindern der benachbarten Tufatopolis. Ein Klangraum wird durch ein Kugel-Relief definiert, eine Installation nimmt ökologisch Stellung zum Thema Plastik und eine Saiteninstallation lädt zur direkten Interaktion ein. Weiterhin werden Projekte zum Thema Stimme zu hören sein, die in Kooperation mit der Kunsthochschule Mainz entstehen:
Alles in Entwicklung - ein Experiment - ein „offener“-Klangraum.....

Nathalia Grotenhuis; Nicola Hein; Winona Lin; Ketevan Scheipner; Melanie Windl; Berit Jäger; Benjamin Schäfer; Anna-Lena Tsutsui; Veronika Weingärtner und Sabrina Geckeis

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2013

Intermezzo 16 >   Intermezzo 15 >   LUDUS GLOBULI >   OPENING 13 >   OPEN-EXPO(13) >

Intermezzo 16
8. Dezember 2013

Akiko Ahrendt - Violine
Richard Haynes - Klarinette



Die Geigerin Akiko Ahrendt und der Klarinettist Richard Haynes arbeiten seit 2009 zusammen, nicht nur im Rahmen des Ensemble Praesenz sondern auch mit verschiedenen namhaften europäischen Ensembles in u.a. Deutschland, Österreich, Frankreich und in der Schweiz. Die beiden Musiker stehen im Nexus zwischen notierter und improvisierter Musik, bestreiten Projekte wo beide gleichermaßen präsent sind und genießen die gewaltige Bereicherung, die diese Musiksparten auf ihr eigenes Kreativ-sein ausüben. In ihrem Programm interpretieren sie Werke von Richard Barrett, Jennifer Walshe und Leah Barclay und improvisieren binnen vorgegebenen Strukturen, in denen dieser Nexus stets enthalten ist.

Intermezzo 15
22. September 2013

Paul Lytton - Percussion
Georg Wissel - Saxophone



Das Duo WISSEL&LYTTON arbeiten seit 2006 als Duo zusammen. Sie spielen ohne Konzepte oder versteckte Absprachen, alle Karten werden offen ausgespielt. Die Zuhörer sind gleichberechtigte Zeugen eines assoziativen künstlerischen Prozesses, in dessen Verlauf mit ebenso großer Lust am Klang, wie Sensibilität eine ausdifferenzierte Geräusch-Klang-Kunst-Musik geschaffen wird.
Georg Wissel bezeichnet sich selbst u.a als Sculptor of compressed air und nutzt neben erweiterten saxophonistischen Spieltechniken verschiedenste Utensilien zur Präparation seiner Instrumente.
Paul Lytton spielt in diesem Duo seinen “Tisch“, auf dem er eine Unmenge sorgsamst ausgesuchter Klangerzeuger aus Haushalt und Percussion arrangiert und zum Leben erweckt.
Paul Lytton (UK), percussion begann Ende der 60er Jahre in London u.a. zusammen mit Evan Parker als einer der Begründer der Improvisierten Musik in Europa. Seither spielt er auf sämtlichen Bühnen und Major-Festivals in aller Welt. Georg Wissel (D), (prepared) alto- and tenorsaxophone
ist seit gut 20 Jahren als Improvisiernder Musiker international zusammen mit namhaften Kollegen des Genres tätig.

LUDUS GLOBULI
25. August 2013  Museum am Dom / Tier

Musikalisches Planspiel nach einer Vorgabe des Nikolaus von Kues
Für Laienchor, 3 Sänger, 1 Kugelspieler, 4-6 Instrumentalisten und Deus ex machina



Idee und Konzept: Bernd Bleffert und Thomas Rath
Komposition: Bernd Bleffert

Martin Sons - Cello, Ulrich Phillipp - Kontrabass, Martin Speicher- Klarinetten, Markus Eichenberger - Klarinetten, Thomas Rath - Klangregie, Bernd Bleffert - Kugelspieler, Thorsten Gellings - Schlagwerk, Irene Kurka - Sopran, Eva-Marie Gemienhardt - Mezzo- sopran, Alexander Schmitt - Bass,
Mitglieder des Chores „Irscher Liedertafel“ - Leitung: Gottfried Sembdner
Mitglieder des Chores „ Quater to seven“ - Leitung: Martin Sons


eine Veranstaltung der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V.
und des Museum am Dom in Trier im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz

Konzertblatt "LUDUS GLOBULI" (pdf) >>

OPENING 13   Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst

1.-3. Febrauar 2013  Tufa Trier     



„Das ist der Untergang des Abendlands“ oder aber: „Hier wird Zukunft hörbar, den Menschen ins Herz treffend“, so gegensätzlich lauten die Kommentare. Das Festival nimmt sich - im Sinne des zuletzt Zitierten - in seinem 13. Jahrgang einmal mehr vor, Zeitgenössische Musik nahe zu bringen. 20 sehr unterschiedliche Interpreten führen in 8 sehr unterschiedlichen Konzerten Werke auf, die aus dem Zeitraum der letzten 70 Jahre stammen. Etwa das 1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager uraufgeführte „Quatuor pour la Fin du Temps“ von Olivier Messiaen, „Three Voices“ von Morton Feldman aus dem Jahr 1982 oder die 2012 uraufgeführten „Salome´ Extrakte“ der Kölner Komponistin Christina C. Messner. Dass all diese „Neue Musik“ auf Traditionen fußt, dass sie ihre Entwicklung immer auch sogenannter „Alter Musik“ verdankt und ohne diese nicht verständlich wird, hat uns auch in diesem Jahr bewogen, beides einander gegenüberzustellen. So kommt das Klaviertrio Nr.25 von Joseph Haydn aus dem Jahr 1788/89 zu Gehör. Man kann schon fast von einer Tradition sprechen, wenn auch die fernöstliche Perspektive von Neuer Musik im Programm präsent ist, diesmal mit einem rein japanischen Konzert. Durch die Ausstellung OPEN-EXPO gewinnt das Festival wieder einmal seinen unverwechselbaren Charme, die Ausstellung Aktueller Klangkunst bildet gleichsam eine hörbare und sichtbare Klammer um das ganze Programm. OPENING13 kann wieder ein „ZeitRaum“ der Begegnung mit Musik, Kunst und Menschen werden!

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OPEN-EXPO   Ausstellung internationaler Klangkunst

1. - 22. Februar 2013

Helmut Lemke / Michael Vorfeld / Thomas Rath / Bernd Bleffert / Kunsu Shim / Marcus Kaiser



„... vom kleinen wind für die kunst …" eine Klanginstallation der leisen Klänge des seit den 90ern in England lebenden Klangkünstlers /-forschers, Musikers und Performers Helmut Lemke lenkt die Aufmerksamkeit – neben dem Hinhören – auf die poetischen und humorigen Wahrnehmungspotenziale.

Der Berliner Lichtkünstler und Schlagzeuger Michael Vorfeld projeziert in seiner Arbeit „LICHTER KLANG“ „Zeichnungen“ aus Licht mit einer Spielanweisung für Perkussion.

In einer Installation aus Pendeln mit verschiedenen Zeitintervallen zeigt der Trierer Bernd Bleffert eine neue kinetische Klangarbeit: „drei mal vier und drei“

Thomas Rath führt seine vor Jahren begonnene Serie „Letter of Intent“ in einer Raum- und Klangplastik mit dem Titel „Idee und Gedanke“ fort.

Der koreanische Komponist Kunsu Shim hinterlässt in der Performance „Licht“ mit Publikumsbeteiligung das „Relikt“ einer Installation mit 3000 Kerzen.

Als Nachklang hat Marcus Kaiser in einer Videoarbeit seine letztjährige „Landschaft mit Königin“ in einen neuen Aggregatzustand verwandelt.

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2012

Intermezzo 14 >   Intermezzo 13 >   HörSinne >   Intermezzo 12 >
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Intermezzo 14
9. Dezember 2012

Sylvia Sauer - Stimme
Wolfgang Schliemann - Schlagzeug



Als Stimm-Explorateurin keine Extreme meidend und selbst entlegenste Gesangstechniken sich aneignend, entfaltet die Mainzer Stimm-Künstlerin Silvia Sauer über alle Stilgrenzen hinweg und in genreübergreifender Praxis ihre ganz eigene, expressive Stimmgewalt.
Der Wiesbadener Wolfgang Schliemann betreibt die Kunst des Schlagzeugspiels in einer radikalen Spielhaltung, in der sich das Schlagzeug von seiner Funktion als primärem Rhythmusinstrument längst verabschiedet hat, leistet dem alten Material nach Kräften Widerstand und schafft so neues - wortwörtlich Unerhörtes.
Das improvisierende Duo Sauer/Schliemann spannt mit Stimme und Trommel und hohem Reibungsgewinn den Bogen von primitivster Archaik bis zu elaboriertester  Klangfinesse.

Intermezzo 13
28. Oktober 2012

Jan-Filip Tupa - Cello
Peter Geisselbrecht - Klavier



Zwei diametral verschieden notierte Werke von Anton Webern (1883 – 1945) und Vítězslava Kaprálová (1915 - 1940) bilden die Klammer des Intermezzo13, welches in seinem „frei improvisierten“ Verlauf eben jene Spannung ausloten will zwischen der Konzentration auf das Essentielle und der spielerischen, unbändigen Freude am Musizieren. Peter Geisselbrecht (Klavier) konzertiert als Solist wie auch als Begleiter vorwiegend mit  Musik des 20. Jahrhunderts und arbeitet als Improvisator mit Musikern zusammen, die sich in den Grenzgebieten von Jazz, Live-Elektronik, und Neuer Musik bewegen. Jan-Filip Ťupa (Cello) liebt leidenschaftlich sowohl sein Instrument als auch zeitgenössische Musik. Kritische Interpretation und Freie Improvisation bilden die zwei Schwerpunkte seiner aktuellen Arbeit. ...im Grunde seines Herzens ist er Romantiker und ein großer Fan von Jimi Hendrix’ Gitarrensound.

HörSinne
1. Juli 2012  Europäische Kunstakademie Trier



PerformanceKonzert
mit Musik von Kunsu Shim, Gerhard Stäbler, John Cage, Bohyun Kim und Bernd Bleffert

EarPort Ensemble

fotos >>

Intermezzo 12
17. Juni 2012

Markus Eichenberger – Klarinetten
Dirk Marwedel – Saxophon



Markus Eichenberger, Klarinetten und Dirk Marwedel, Saxofone treffen seit 20 Jahren immer wieder und in sehr unterschiedlichen Formationen aufeinander und schätzen dabei beide u. a. die in der Improvisierten Musik als schwierig geltende Arbeit in großen Besetzungen. 2011 folgten sie auch dem Reiz des anderen Extrems und gaben ihre ersten Konzerte im Duo. Zwitschermaschine, der einer Aquarellzeichnung von Paul Klee entlehnte Name, bezeichnet treffend ihr sorgsam „ausgehörtes“ Spiel: oft aphoristisch aus nur wenigen Strichen bestehend behält es seine Durchlässigkeit auch, wenn es sich flächig und schichtend ausbreitet.

Intermezzo 11
29. April 2012

Eiko Yamada - Blockflöten
Bernd Bleffert - Schlagwerke



 „Wenn ein Seiltänzer sein Seil auf die Erde legt und darauf entlang geht, das lohnt sich nicht, zu zusehen. Aber wenn er es durch die Luft legt, dann ist es spannend, weil es gefährlich ist. …wenn wir improvisieren, tanzen wir auf dem Seil, und es ist spannend zuzuhören.“ Dieses Zitat von Lilly Friedemann trifft genau den Kern des Anliegens: In der Reihe für Neue Improvisierte Musik wird das Intermezzo 11 mit der Japanerin Eiko Yamada / Blockflöten und Bernd Bleffert/ Schlagwerke eine solche  Begegnung auf dem Seil, ohne Netz und doppelten Boden. Eine Performance die gerade durch die Gegensätzlichkeit der Instrumente Spannung für Aug und Ohr verspricht!

OPENING 12   Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst
Freitag 3. – Sonntag 5. Februar 2012 TUFA Trier



Weil die Musik des 20.Jht., wie jede Musik, sich immer auch auf ihre Wurzeln beruft und ihre Berechtigung daher ableitet, vertieft Opening 12 in diesem Jahr noch einmal den Brückenschlag zwischen Alter und Neuer Musik, westlicher und östlicher Ansätze, streng komponierter und frei improvisierter Musik. So wirft eine Position jeweils ein Licht auf andere und sie erhellen sich dadurch gegenseitig.

Nicht weniger als 21 Interpreten gestalten ein umfangreiches und vielseitiges Programm. Im Rahmen von 10 Konzerten werden Werke von 17 Komponisten aufgeführt, darunter 2 Uraufführungen und eine konzertante Erstaufführung. Neben Musik von Erik Satie, Luciano Berio, Georges Aperghis oder Niccolo Paganini, um nur einige zu nennen, werden aus Anlass des 100. Geburtstages und gleichzeitg 20. Todestages von John Cage, mehrere Stücke dieses zentralen Impulsgebers der Neuen Musik zu hören sein.

Erstmalig gibt es als Vor- und Nachläufer des Festivals Schülerkonzerte: für die Kleinen ein Pipakonzert (chinesische Laute) und für Oberstufenschüler ein Klassiker: die Ursonate von Kurt Schwitters. In dem Workshop „Cage for Kids“ können Kindern ab 6 Jahren aktiv experimentelle Musik erfahren.

Wieder umrahmt die Ausstellung OPEN-EXPO das Festival mit sehr unterschiedlichen Arbeiten aktueller Klangkunst im 2. OG der TUFA.

opening 12 >>

OPEN-EXPO   Ausstellung internationaler Klangkunst
3. - 24. Februar 2012

Lukas Kühne / Michael Bach Bachtischa / Maurice Doherty / Bernd Bleffert / Marcus Kaiser



Die im Rahmen des Openingfestivals12 stattfindende Ausstellung zeigt Arbeiten internationaler Künstler, die sich seit langem im weitesten Sinne mit Klangkunst auseinandersetzen:

Der in Berlin und Montevideo lebende Bildhauer Lukas Kühne zeigt "serie armónica", eine „stille" Klangarbeit.

Die „Fingerboards“, des Komponisten, Cellisten und bildenden Künstlers Michael Bach Bachtischa aus Frankreich bilden Fingerabdrücke von Kompositionen auf Karton ab, welche unter den Saiten und am Cellogriffbrett entstanden sind.

Der gebürtige Schotte Maurice Doherty präsentiert das Video: „Waiting 2010“, in welchem Stille durch mehrere Fortissimo-Ereignisse unterbrochen wird.

„Tropf-Ensemble VI“ ist eine Installation von Bernd Bleffert mit vielfach rhythmischen Überlagerungen von tropfendem Wasser .

Marcus Kaiser aus Düsseldorf, Komponist, Cellist und bildender Künstler installiert eigens für Open-Expo eine raumgreifende Plastik, die mit dem Klang lebender Hummeln arbeitet: "landschaft mit koenigin" >>

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2011

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Intermezzo 10

13. November 2011

georg wolf - kontrabass, stefan scheib - kontrabass, ulrich Phillipp - kontrabass, elisabeth flunger - schlagwerk, wolfgang schliemann - schlagwerk, bernd bleffert - schlagwerk, marc stutz-boukouya - posaune martin speicher - klarinette, ute völker - akkordeon, stefan keune - saxophon



„kleines Jubiläum!“

Zum Anlas des 10. Intermezzos in der gleichnamigen Reihe für Neue Improvisierte Musik sind alle bisherigen Spieler eingeladen teilzunehmen. Ein 10-köpfiges Ensemble mit 3 Kontrabässen, 3 Schlagzeugern, 1 Akkordeon und 3 Bläsern wird in verschiedenen Gruppierungen und einem Gesamtensemble ein gebührendes Jubiläumskonzert geben.

intermezzo 9
18. September 2011

Stefan Keune - Saxofone
John Russell - Gitarre



John Russell (London), ist seit Anfang der 70er als Gitarrist in der Improvisationsszene zu Hause und war maßgebend an der Entwicklung von Freier Musik in und um London herum beteiligt. Unter den zahllosen Musikern, mit denen er gemeinsame Projekte realisierte, gehören. Phil Minton, Evan Parker, John Butcher und Phil Durrant.
Stefan Keune (Berlin) spielt seit den 80er Jahren Saxofon in verschiedenen Improvisations-Ensembles und hat u.a. mit Paul Lytton, Hans Schneider, Paul Lovens, Melvyn Poore und Ute Völker zusammengearbeitet.
Als erfolgreiches Duo treten Keune/Russell gemeinsam seit 1997 auf. Ihr Spiel ist gekennzeichnet durch die Verschmelzung von Intellekt, Intuition und instrumentaler Praxis zu einer Musik, die in ihrem Bezug auf ihren spezifischen Zeitpunkt des Entstehens und des Ortes einzigartig ist.

weh mir, wo nehm ich, wenn es Winter ist, die Blumen...“
27. August 2011   Japanischer Garten Petrisberg / Trier

Musik für den japanischen Garten in Trier für Sänger, Tänzer, Kotospielerin und Ensemble sowie live zugeschaltete Bilder aus Tokio, Kyoto und Kumamoto



Konzept, Planung und Organisation: Thomas Rath + Bernd Bleffert
Komposition: Bernd Bleffert

Im Innenraum eines Gartens zeigt sich urbildhaft - in seiner strengen Form besonders im japanischen Garten - ein in sich geschlossener und stimmiger Kosmos. Als Abbild der Idee einer Landschaft regt er den Besucher an zur inneren Betrachtung seines eigenen Seelenraums. Die Einsamkeit des Menschen wird hier zum Bild: die Gegensätzlichkeit zwischen einer allumfassenden „Mutter Natur“ und menschlicher Kulturarbeit wird hier bewusst. Inspiriert durch die Worte Hölderlins: „weh mir, wo nehm ich, wenn es Winter ist, die Blumen...“ bezieht sich die Komposition von Bernd Bleffert insbesondere auf diese Gedanken.
2 Tänzer, 1 Sänger, 1 Kotospielerin und ein Ensemble von Bläsern, Streichern und Perkussionisten bespielen den japanischen Garten in Trier. Gleichzeitig werden live aus Japan Bilder mehrerer Akteure an verschiedenen Orten zugespielt, die auf bewegten Leinwänden sichtbar werden. So entsteht ein Gesamtkunstwerk, dessen Titel lange vor den Ereignissen in Fukushima gefunden wurde, mit einem unerwartet, aktuellen Bezug.


Naoko Kikuchi - Koto, Martin Lindsay - Gesang, Thorsten Gellings - Schlagwerk, Martin Speicher - Klarinette, Wolfgang Schliemann - Schlagwerk, Eiko Yamada - Blockflöten, Jan-Filip Tupa - Cello, Ute Völker - Akkordeon, Ulrich Phillipp - Kontrabass, Marc Stutz Boukouya - Posaune

Christine Brunell - Tanz, Francesco Pedone – Tanz, Eva Radünzel - Videotechnik, Shinya Kitamura – Videotechnik

Chris Cooling – Kameramann /Tokyo, Roger Walch – Kameramann / Kyoto, Koji Baba - Kameramann / Kumamoto

Klangregie - Thomas Rath 


Kompositionsauftrag der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier in Kooperation mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Trier und TUFA Trier
mit Unterstützung durch JTI / Japan Tobacco International
und Natus / Industrial Solution Systems

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Intermezzo 8
5. Juni 2010

Alwynne Pritchard - Horn + Elektronik
Hild Sofie Tafjord - Stimme



Als Performerin und Improvisatorin hat die norwegische Hornistin und Live-Elektronikerin Hild Sofie Tafjord mit vielen Ensembles in Europa, Amerika, Kanada und Asien zusammen gearbeitet. In Deutschland spielt sie regelmäßig in dem bekannten Ensemble für Neue Musik „Zeitkratzer“. Sie hat Musik für Tanz, Theater, Installation und Skulpturen kreiert. Alwynne Pritchard ist Performerin, Improvisatorin, Komponistin und seit einiger Zeit Künstlerische Leiterin des renommierten „Borealisfestival“ für Neue Musik in Bergen (Norwegen). Mit ihren Kompositionen und auch ihren Performances und Stimm-Improvisationen mit vielen verschiedenen Musikern hat sie in Europa, Amerika und Indonesien viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Intermezzo 7

3.  April 2011

Elisabeth Flunger / Schlagwerk
Stefan Scheib / Kontrabass 



Elisabeth Flunger / Schlagwerk & Stefan Scheib / Kontrabass improvisieren und komponieren seit 2007 im Duo. Die Verschiedenheit ihrer persönlichen Stile bringt es mit sich, dass ihre gemeinsame Sprache sich in einem breit gefächerten Ausdrucksspektrum zwischen den Polen von Melodie und Geräusch, Klischee und Abstraktion, Vielfalt und Reduktion bewegt.
Die Arbeit im Duo ist die Suche nach dem Ort, in dem Gegensätzliches sich verbindet und etwas Neues hervorbringt. Ein wichtiger Ansatz ist auch das Erforschen von Strategien und Möglichkeiten der musikalischen Kommunikation in der Improvisation, das Erfinden und Überwinden von Spielregeln während des Spiels.

OPENING 11   Internationales Festival für Aktuelle Klangkunst
Freitag 4. – Sonntag 6. Februar 2011   TUFA Trier



Nach 10 Jahren erfolgreicher Arbeit von Katharina Bihler und Stefan Scheib haben die neuen künstlerischen Leiter, Bernd Bleffert und Thomas Rath für das 11. Opening- Festival mit neuer Handschrift ein Programm geschmiedet, das sich vor allem durch die Spannung polarer Gegensätze auszeichnet: neue und alte, streng komponierte wie frei improvisierte, westliche und östliche Musik befruchten sich gegenseitig gerade durch ihre konträren Ansätze. So steht der Titel des Eröffnungskonzert: POLE auch programmatisch für das diesjährige Festival: plus – minus, männlich – weiblich, Stille – Bewegung,…

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OPEN-EXPO   Ausstellung internationaler Klangkunst
4. – 27. Februar 2011

Pablo Uribe / Hubert Steins / Rebecca Loyche / Bernd Bleffert 



In OPEN-EXPO, der neu hinzugekommenen, das OPENING-Festival begleitenden Ausstellung (2.OG der TUFA Trier) werden ganz in diesem Sinne vier unterschiedliche Positionen installierter Klangkunst präsentiert:

Pablo Uribe (Montevideo) zeigt „Atardecer“. (Abenddämmerung), eine Videoarbeit mit einem Tierstimmen-Imitator, die als Dauerinstallation im uruguayischen Pavillon der 53.Bienale 2009 in Venedig zu sehen war.

Hubert Steins (Köln), Träger des deutschen Klangkunstpreis 2004, ist mit der kinetischen Klanginstallation für Overheadprojektor „Fünf für Blumfeld“ vertreten. Der Titel bezieht sich auf den Protagonisten in Franz Kafkas 1915 entstandenen Erzählung: „Blumfeld, ein älterer Junggeselle“.

Das „Circadian-Projekt“ von Rebecca Loyche (New York), eine Lichtinstallation in einem schneeweißen Raum, zuletzt in Berlin realisiert, kann auch als Therapieraum angesehen werden: strahlend weißes Licht, „for public benefit“.

Eine interaktive Klanginstallation realisiert Bernd Bleffert (Trier) mit der „stillen“ Klangfarbigkeit von fließendem Quarzsand in „Sandraum III“

opening 11 >>

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2010

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Intermezzo 6
5. Dezember  2010



keune / russell - saxofone / gitarre
ausgefallen - dafür als intermezzo 9

Intermezzo 5
10. Oktober  2010

Günter Christmann - Cello, Bass, Posaune
Joachim Zoepf - Saxofon, Bassklarinette



Günter Christmann
(Cello, Bass, Posaune) spielte seit Ende der 1960er Jahre in der internationalen Free Jazz-Szene, war als Posaunist u.a. Mitglied diverser Ensembles, u.a. von 1973 bis 1986 im Globe Unity Orchestra. 1979 gründete er das bis heute bestehende Projekt Vario, ein Improvisationsensemble in wechselnden Besetzungen, u.a. mit Phil Minton, Maggie Nicols, Sven-Åke Johansson.
Joachim Zoepf´s (Saxofon, Bassklarinette) derzeitiger Arbeitsschwerpunkt liegt in der "Improvisierten Musik" in vorzugsweise kontinuierlich probenden Ensembles. Besonderes Interesse gilt der genreübergreifenden Arbeit aus den Bereichen der darstellenden oder bildenden Kunst. Er arbeitete in der "Initiative Kölner Jazzhaus" mit, ist Mitbegründer der "Arbeitsgemeinschaft Improvisierte Musik" und arbeitet aktiv im "Initiativkreis Freie Musik" in Köln mit.

Intermezzo 4
16. Mai 2010

Marc Stutz-Boukouya - Posaune
Martin Speicher - Saxophon und Klarinette



coloured lines

Marc Stutz-Boukouya (Saarbrücken) und Martin Speicher (Kassel), beide herausragende Könner auf ihren Instrumenten, kennen sich seit der ersten gemeinsamen Arbeit im Evan-Parker-Project beim New-Jazz-Festival in Moers 1994. Das Duo lebt vom Kontrast zweier unterschiedlichen Spielhaltungen: dem geradlinigen Ernst des Posaunisten und der eher verspielten, Umbruchssituationen heraufbeschwörenden Art des Saxophonisten und Klarinettisten. Diese Gegensätze ziehen sich hier zur beidseitigen Inspiration mächtig an, und bilden ein hochkonzentriertes, farbenreiches und spannungsgeladenes Bläser-Duo.

Intermezzo 3
14 März 2010

Ute Völker - Akkordeon
Angelika Sheridan - Flöte



Ute Völker, (Wuppertal) und Angelika Sheridan, (Köln): eine Musik aus der Tiefsee. In den ultramarinen Schluchten pflegen sie einen Gesang, der durch die Kunst der klassischen Improvisation geprägt ist. Das klingt wie ein Widerspruch. Licht im Schwarzen - ein mit Bedacht und Reflexion ausgeübtes musikalisches Handwerk in einem Genre, das von der Erfindung aus dem Stegreif lebt.
Ihre Musik bewahrt die Errungenschaften einer Kunstform, die fast schon seit einem halben Jahrhundert kontinuierlich gepflegt wird und die sie selbstbewusst fortführen. Ihre Dialoge sind Klangrede: bis hin zur Narration, einer klangsinnlichen Erzählung, die immer wieder erfrischt wird; durch eine subtile Dramaturgie von Cuts, von überraschenden Wendungen, die nicht voraushörbar sind. Musikalische Gedanken, die in einem Augenblick auftauchen und dann im tiefen Gewässer des Unbewussten entschwinden. Ein Gleichmaß von klassischer Schönheit. Ute Völker und Angelika Sheridan: zwei Leuchtfische, die in der Begegnung sich immer wieder mit frischem Leben beatmen.“

Intermezzo 2
17. Januar 2010
     
Ulrich Phillipp - Kontrabass
Georg Wolf - Kontrabass



Saitensprünge

Nach dem gelungenen und erfolgreichen Start mit einem Schlagwerkkonzert im November präsentiert die Gesellschaft für aktuelle Klangkunst Trier gemeinsam mit der TUFA nun ihr 2. Konzert in der Reihe für Neue improvisierte Musik INTERMEZZO: ein Kontrabass-Duo. Im Kontext der Ausstellungen im 2.OG werden weitere Duos der aktuellen europäischen Improvisationsszene im 2-monatlichen Rhythmus die Reihe fortsetzen. Als erfahrene Improvisatoren arbeiten die beiden Kontrabassisten Ulrich Phillipp (Wiesbaden) und Georg Wolf (Gießen) seit vielen Jahren in verschiedenen Ensembles zusammen: u.a. im Ensemble Sondarc - Raummusik für 6 Kontrabässe, Ensemble H und im Ensemble 2 Incq. Im Duo offenbaren sie sich als ein herausragendes, kreatives und technisch sehr versiertes Team. Sie verstehen es, selbst aus unterschiedlichsten Klanggebilden einen äußerst homogenen Gesamtklang zu entwickeln. Ihre Reaktionen sind blitzartig und ihre Kommentare, Hinzufügungen und Kontraste setzen sie gezielt und präzise in der freien Improvisation ein: Saitensprünge!

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2009

Intermezzo 1 >   Der Mensch am Limit >  

Intermezzo 1
8. November 2009

Bernd Bleffert - Schlagwerk
Wolfgang Schliemann - Schlagwerk



abtausch / shortcuts

In der Arbeit der beiden Perkussionisten Bernd Bleffert (Trier) und Wolfgang Schliemann (Wiesbaden) fließen die Begriffe Improvisation und Komposition, Performance und Installation ineinander. Als Mitwirkende an vielfältigen Projekten mit anderen MusikerInnen, darstellenden und bildenden KünstlerInnen wie auch als Solisten sind ihre konzeptuellen Ansätze so unterschiedlich wie in der Duo-Konstellation ihre Klangwelten komplementär sind: ihrem jeweils eigenen Selbstverständnis als Klangforscher entspricht ein ausgeprägtes Gespür für musikalisch-ästhetische Form. abtausch / shortcuts ist Konzerttitel wie auch Name ihrer ersten gemeinsamen CD, die hiermit erstmals in Trier präsentiert wird.

Der Mensch am Limit
9.- 11. Juli 2009  Theater Trier, Antoniuskirche Trier



Kleines Festival für Neue Musik

10.Juli - Große Bühne / Theater Trier
"attraction"
Performance-Konzert
Bernd Bleffert, Kunsu Shim, Gerhard Stäbler

11.Juli - Antoniuskirche Trier
"Antiphon"
Alte und Neue Musik im Wechsel
Tonwerke Trier ensemble für experimentelle musik:
Thomas Rath - Blechblasinstrumente, Gottfried Sembdner - Klavier+Orgel,
Martin Sons - Cello, Bernd Bleffert - Schlagwerk


Veranstalter: Theater Trier und Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V.


Programmblatt (pdf) >>
fotos >>

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2008

10 Jahre TONWERKE TRIER >

...dass Musik Verantwortung übernehmen muss, wenn sie die Stille stört...“
8.Nov. 2008   Europäische Kunstakademie Trier



10 Jahre TONWERKE TRIER ensemble für experimentelle Musik

Ensemble: Bernd Bleffert (Schlagwerk) Thomas Rath (Blechblasinstrumente) Gottfried Sembdner(Klavier) Martin Sons (Cello)
+ Freunde: Reinhard Gagel (Clavichord) Hartmut Oßwald (Bassklarinette) Marei Seuthe (Cello) Wolfgang Schliemann (Schlagzeug) Marc Stutz-Boukouaya (Posaune) Georg Wissel (Saxofon) Theo van der Poel (Akkordeon)
 

eine Veranstaltung der Europäischen Kunstakademie Trier und der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V.


Programmblatt (pdf) >>

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